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Kleine Heime sind im Vorteil

Das behaupten zumindest die Autoren eines Artikel in der neuesten Ausgabe der Zeitung Pro Alter des Kuratoriums Deutsch Altershilfe. Sie plädieren stattdessen für den Auf- und Ausbau von Hausgemeinschaften, Quartiershäuserne, da diese sich an den Bedürfnissen der Älteren besser orientieren.

Die „großen Klötze“ der Vergangenheit sind überholt. Der Ruf, „unangemessen,unmodern, unausgelastet“ zu sein, haftet ihnen an. Das zumindest behaupten die Autoren des Artikls „Kleine Heime und ihre Vorteile“, Peter Michell-Auli und Chrstine Sowonksi in der neuestten Ausgaber der Zeitschrift Pro Alter des Kuratorimums Deutsche Altershilfe.
Der Trend geht zu kleinen Einrichtungen, eingebettet in das Quartier und spezialisiert – zum Beispiel auf Menschen mit Demenz. Genau an dieser Stelle setzen Konzepte wie die KDA-Hausgemeinschaften (4. Generation des Alten- und Pflegeheimbaus) und die KDA-Quartiershäuser (5. Generation) an. Sie orientieren sich an dem Wunsch der Menschen nach mehr Selbstbestimmung und deren Bedürfnissen nach einem Leben in Privatheit, in Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit. Diese kleineren Einheiten sind nicht nur für Beratungskunden des KDA ein Problem. Die folgenden Fragen und Aspekte werden im Schwerpunkt behandelt: Was sind kleine Versorgungseinheiten und worin liegen ihre Vorteile? Welche Probleme bei der Realisierung kleiner stationärer Wohnformen auftreten, wird anhand einer Modellrechnung aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird die Fachkraftquote von 50 Prozent immer wieder als ein Problem der Praxis benannt.
Weitere Theme dieser Ausgabe:
Leben

Familienhörbücher
Vertraute Stimmen und persönliches Erleben bewahren
Anja Arp
Medikamente im Altenheim, Teil 2
Praktische Tipps zum Umgang mit
Arzneimitteln und zur Zusammenarbeit
aller Beteiligten
Karl Enk
Menschen
„Planen Sie Ihre Karriere!“
Interview mit Professorin Edith Kellnhauser
Management
Diversity Management
Das Potenzial-Prinzip für Generationen
Michael Stuber

Bildung

Der geragogische Begleitungsansatz
Oder: Wie lässt sich die Altenpflege
geragogischer denken!
Dr. Walter Wittkämper

Forschung

Hart am Limit
Umgang mit Dauerbelastungen und
Empfehlungen zur Burnout-Prävention
bei Führungskräften
Dr. Thomas Mäule
Ethik
Das Altern abschaffen?
Ethische Fragestellungen der Biogerontologie
Hans-Jörg Ehni /Julia Dietrich /
Jon Leefmann / Mone Spindler


Recht

Technische Assistenzsysteme zur
Unterstützung der Mobilität
Haftungsrechtliche Fragestellungen
Lisa Blechschmitt

Service

Praxistipp: Begleitetes Fahrradfahren
mit dem Dreiradtandem
Termine
Wettbewerbe
Linktipps
Tipps: Studiengänge
Lesetipp
Spieletipp
Zahlen: Unruhestand: Mehr als die Hälfte
wollen länger arbeiten
ProAlter, das unabhängige Fachmagazin des KDA … bietet aktuelle und praxisnahe Themen allgemeinverständlich und auf fachlich hohem Niveau. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereich der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und Bürgerschaftlichem Engagement. Das Magazin ProAlter ist beim KDA und im Zeitschriftenhandel (Bahnhöfe und Flughäfen) erhältlich. Ein Abonnement kostet 29,90 Euro, Einzelheft 5,80 Euro.

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