Keine Augenweide – das ist so manche städtische Wasserfläche. Gerade ältere Menschen ärgert das. Bild: epd

Was fehlt zu einer Stadt, in der sich insbesondere Senioren wohl fühlen? Das wollte die Bagso wissen, 2.000 Menschen antworteten auf ihre Umfrage, und heraus kam Erstaunliches: Es sind nicht die diversen Barrieren, die in erster Linie stören, sondern Schmutz und Lärm.
Hauptsächlich der Dreck vergällt älteren Menschen hierzulande das städtische Leben. Die Bagso veröffentlichte jetzt die Ergebnisse einer Umfrage, die klären sollte, was die alternsfreundliche Stadt ausmacht – und was den Metropolen bislang dazu fehlt.
Als Hauptkritikpunkte stellten sich mangelnde Sauberkeit von Straßen und Plätzen, jegliche Art von Verkehrsproblemen und ein ungepflegtes Stadtbild heraus. Den größten Handlungsbedarf sehen die Befragten bei der Sauberkeit der öffentlichen Grünanlagen und Plätze (56 Prozent). Fast ebenso viele fordern Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Verkehr (54%) und mehr öffentlich zugängliche Toiletten (53%). Weitere 45% der Befragten fordern Veränderungen im öffentlichen Personennahverkehr, 44% wollen Verbesserungen für gehbehinderte Menschen und 43% mehr oder bessere Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum. Für 40% der Befragten ist eine Erhöhung der Sicherheit auf Plätzen und in Grünanlagen dringlich, während Verbesserungen für seh- und hörbehinderte Menschen jedem Vierten wichtig sind.
Einen Kurzbericht der Umfrage findet sich hier zum Download.