vignette_nosseck_bockAls ich kürzlich mal einen Durchhänger im Job hatte, klickte ich auf das Werbebanner mit dem Rentenrechner. Allerdings hatte ich meine jährliche Benachrichtigung der Rentenversicherung nicht zur Hand. Also füllte ich die Felder ziemlich freihändig aus. Das aktuelle Einkommen, das hatte ich im Kopf und auch das frühest mögliche Renteneintrittsdatum. Jedenfalls das, was mir angesichts der Aussicht, regulär bis zum 66.Lebensjahr schuften zu müssen, halbwegs machbar erschien.
Das Resultat konnte sich sehen lassen. Stolze 2200 Euro hätte ich als Rentnerin in der Tasche, ermittelte die Computerauswertung anhand von zehn Fragen. Angeblich steckt da die Deutsche Rentenversicherung dahinter. Noch einmal gefunden habe ich es leider nicht. Auf der Seite der Rentenversicherung befindet sich nur ein ganz einfacher Rentenrechner, der sich nach dem Geburtsdatum richtet.
Als ich mir darauf hin meine letzten Wasserstandsmeldung aus der Rentenanstalt anschaute, klaffte da eine richtige Lücke. Nein keine Versorgungslücke. Nur eine Differenz, die sich wahrscheinlich aufgrund der etwas vagen Angaben ergeben hat und etwa 600 Euro im Monat beträgt. Schade!

Aber ich gebe nicht auf. In ein oder zwei Jahren frage ich mal persönlich bei der Rentenversicherung nach. Denn bei dem komplizierten Berechnungssystem blickt doch kein normaler Mensch mehr durch. Das ist dringend reformbedürftig. Wenn es komplizierter wird, dann gibt es auch noch den Vdk. Die haben viel Erfahrung mit dem komplizierten System und einen Rentenberechner. Allerdings habe ich da auch nicht durchgeblickt. Ist eben schwierig für Laien und davon profitiert das System. Da bleibt man lieber im Job, bevor man sich falsche Hoffnungen macht.