Die beiden Rezepte aus ihrer Kindheit hat Ingrid Kassel aus Igensdorf in Mittelfranken nahe Forchheim/Gräfenberg nach ihrer Erinnerung und mit ihren Kocherfahrungen zusammengestellt. Für ähnliche Fleischgerichte nimmt sie heute den Tontopf – ihre Großmutter hatte einen solchen noch nicht. 
Omas Kammstück
750 Schweinenacken
60 g fetter (grüner) Speck
250 g Zwiebeln
etwas Mehl
Salz, Pfeffer, Kümmel
Speck ausbraten, Fleisch im Speckfett von allen Seiten anbraten. Fleisch
herausnehmen, die Zwiebeln im Fett goldgelb rösten. Mit Mehl bestäuben, Gewürze
dazugeben, mit kochendem Wasser ablöschen, gut verrühren, das Fleisch wieder
zugeben und etwa 2 Stunden bei geringer Hitze schmoren. In Scheiben schneiden
und mit der Soße servieren. Als Beilage gab es Salzkartoffeln und Omas köstliche Bohnen.

Ob vom Markt oder aus dem eigenen Garten: Grüne Bohnen sind der perfekte Begleiter zu Schweinebraten. Foto: pexels-andre-beltrame-

Bohnengemüse
500 g grüne Bohnen (Busch- oder Stangenbohnen)
etwas durchwachsener geräucherter Speck, 1 Zwiebel
etwas Fleischbrühe, Salz, Pfeffer
ein Büschel Bohnenkraut
Speck würfeln und anbraten, Zwiebel würfeln, im Speckfett glasig braten,
geschnippelte Bohnen zugeben, mit etwas Brühe auffüllen, salzen, pfeffern und das
gebündelte Bohnenkraut in den Topf geben. Nach ca. 10 bis 15 Minuten das
Bohnenkraut aus dem Topf nehmen und das Bohnengemüse gar dünsten.

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