vignette_nosseck_bockLetztens schreckte eine Meldung die Medien-Branche auf. Der Springerverlag trennte sich von etlichen seiner Traditionstitel. Mal sehen, was aus ihnen wird, haben sich bestimmt viele treue Leser gedacht. Wer seit Jahrzehnten sein Fernsehprogramm aus der Hörzu bezieht, der will sich nicht umstellen. Doch das ist den Verlagen egal. Offenbar zählen die Stammleser nicht mehr viel, vor allem wenn sie ein gewisses Alter überschritten haben und zu den Senioren gehören. Da muss die Rendite gesteigert werden und das natürlich mit den Medien affinen jungen Menschen, die den Verlagen Erfolg bescheren.
Ich verstehe es zwar nicht, warum man das eine nicht vorantreiben, nämlich das Internet-Angebot der Verlage und das andere beibehalten kann?
Denn die Menschen, die ihr Leben lang zu Gedrucktem gegriffen haben, werden wohl kaum schnell im Computer mal schauen, was es im Fernsehen gibt. Sie genießen es, gemütlich durch die Programmzeitschrift zu blättern.
Im Moment wird immer so viel von Kudnenwünschen geschwafelt und wie tolles ist, diese gleich per Internet zu erfahren. Nur nimmt an diesen Befragungen nur ein kleines Segment der Bevölkerung teil. Die anderen machen sich schlicht Sorgen. Ich meine, die beteiligten Verlage, hier Sprinegr und die Funke-Gruppe, sollten einmal ein klares Signal Richtung ihrer Stammleserschaft senden und erklären, ob Mecki und Co bald der Vergangenheit angehören. Als Entschädigung sollten sie jedem Hörzu-Abonnenten ein ipad schenken und den Zugang zur Hörzu App kostenlos zur Verfügung stellen. Das wäre ein gerechter Ausgleich für Jahrzehnte langes treures Bezahlen des Abopreises.