Jetzt klackern sie wieder, die neuen Walking-Stöcke, die vor kurzem noch unter dem Weihnachtsbaum lagen. Wie man sie benutzt, das ist relativ schnell zu verstehen. Dennoch sehe ich immer wieder Menschen, die sich die Höhe falsch eingestellt haben oder die Stöcke relativ unmotiviert hinter sich herschleifen, weil sie nicht wissen, wie sie diese optimal einsetzen sollen. Hier helfen nicht jüngere Mitmenschen, sondern kundige.
Bei anderen Geschenken ist es dagegen durchaus von Vorteil, wenn sich ein jüngeres Familienmitglied während der Feiertage in der Nähe befindet. Ich habe beispielsweise seit kurzem ein Smartphone, kann aber außer telefonieren noch gar nichts damit. Da ich mir die Feiertage nicht verderben möchte, lasse ich das Gerät ruhen. Doch gut, wenn ein kundiger Anfang 20-Jähriger sich der Sache annimmt, mir zeigt, wie ich die automatische Spracherkennung ausschalte, damit ich meine Freundin als Adressatin einer Kurznachricht auch richtig schreiben kann, ohne dass das Gerät angefangene Wort automatisch, aber falsch ergänzt.
Leider ließ sich die SMS nicht versenden. Woran es auch immer gelegen hat. Na ja, so baue ich den Berg von 160 Frei-SMS nicht ab.
Doch in den nächsten Tagen, wenn der Nachwuchs noch Ferien hat, werde ich sicher weitere wichtige Hinweise erhalten, wie das Gerät zu bedienen ist.
Ich denke, es passiert jedem einmal, dass er etwas verschenkt, was der andere nicht gebrauchen kann oder das ihm nicht gefällt. Unabhängig vom Alter. Doch, wie man mit der Situation umgeht, ist schon sehr unterschiedlich. Ältere lassen ihre Enttäuschung in der Regel nicht so leicht raus. Sondern warten bis zum Sommer und geben das Geschenk mit einem freundlichen Lächeln zurück. Gut, wenn man dann das verschenkt hat, was einem selbst gut gefallen hat.