Ab sofort werde ich in meinem Blog eine Meldung kommentieren, die mich in der Woche besonders aufgeregt hat und, die sich in der Regl mit dem Altern beschäftigt. Diesmal ist es Herr Clements Plädoyer für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis zum 80. Geburtstag. Ich denke, der Herr hat jegliche Bodenhaftung verloren. Das gilt in meinen Augen auch für die alten Herren Schröder, ehemaliger Bundeskanzler, der für viele aktuellen Entwicklungen, von Eurokrise bis Verarmung ganzer Bevölkerungsgruppen durch Hartz IV die Weichen gestellt hat. Witzigerweise meldet er sich aus dem Urlaub und lobt sich selbst.
Bei den Internet-Kommentaren fragen etliche User, ob man den Menschen nicth einfach kein Forum mehr bieten sollte für seine peinliche Selbstdarstellung. Ich wäre dafür. Wo istd er Gefällt-mir-Button oder die “Ich verachte Schröder-Seite”? Die Männer schaden dem Image der älteren Menschen. Ein Vorbild sind sie ebenso wenig wie sein Parteifreund Mübnetfering, der ja die Rente mit 67 durchgeprügelt hat. Diese ungute Troika komplettiert Herr Clement. Der Mann mit dem Dackelblick ist selber 72 Jahre alt, wie übrigens der Sauerländer Müntefering und will der Mehrheit der Bevölkerung den Rentenentzug auf dem kalten Weg verordnen.
Wer einmal die Todesanzeigen in den Zeitungen aufmerksam studiert, kommt schnell zu dem Schluss, dass die Langlebigkeit mehr der Statistik als dem wirklichen Leben entspringt. In Griechenland beginnt die Rente mit dem 55. Lebensjahr und wird manchmal noch nach dem Tod des eigentlichen Beziehers an Angehörige ausgezahlt. Ich plädiere also im Zuge der europäischen hamronierung an eine Einfürhung der Rente mit 55 auch in Deutschland. Die Lebensarbeitszeit sollte gleichzeitig felxibilisiert werden. Wer möchte, kann gerne bis 100 arbeiten. Das ist dann jedem selbst überlassen. Man sollte aber bedenken: Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen. Wer das nicht glaubt, kann bis zum Tod schaffen und raffen.