„Die dramatische Veränderung unserer Altersstruktur in Deutschland muss sich vor allem in einer begleitenden Wandlung des Wohnraumes zu einem barrierefreien Umfeld spiegeln. Neben der ökologischen Sanierung sollte die Politik dem demografischen Faktor einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen und dabei berücksichtigen, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen weder Wohnungseigentümer sind, noch über die finanziellen Mittel verfügen, Sanierung aus eigenen Mitteln zu stemmen. Die eher konservativen Schätzungen der Politik hinsichtlich der Bedarfsentwicklung unterstreichen, dass Investitionsmittel, die im Bereich der energetischen Sanierung und der Förderung der Solarwirtschaft in den kommenden Jahren eingespart werden, in die altersgerechte Sanierung von Wohnungen gelenkt werden müssen. Andernfalls wird städtebauliche Sanierung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger scheitern. Der Erfolg bemisst sich am Wohlfühlfaktor. 93 Prozent der Menschen wünschen sich einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden, auch mit Handicap. Es gilt, diesen Wunsch ohne wenn und aber zu berücksichtigen.“