vignette_nosseck_bockWas macht man bei einem so trüben Wetter wie in den letzten und leider auch in den kommenden Tagen? Lesen, Putzen, Fernsehschauen. Ja, ich könnte natürlich jeden Film zu jeder Zeit in der Mediathek sehen, wie uns die Kollegen vom Starthilfe 50 Blog erklärt haben. Aber wozu zahle ich denn Rundfunk – und Fernsehgebühren?
Damit ich einen Vorschlag erhalte, was mich interessieren könnte. Am heutigen Freitag sind das gleich drei Filme, so viele sind es selten. Deswegen möchte auch andere darauf aufmerksam machen.
Eine Sozial-Doku beschäftigt sich im NDR um 21.15 Uhr mit dem Thema: Zur Pflege nach Polen. Es geht um einen Malermeister, der an Demenz und Parkinson leidet. In Deutschland musste er für einen Heimplatz rund 3500 Euro im Monat veranschlagen. Die Tochter bedeutet dies, jeden Monat 1000 Euro zuzahlen, weil die Rente des Vaters und die Leistungen der Pflegekasse zusammen nicht reichen, um den Platz zu bezahlen.
Darüber könnte ich mich stundenlang aufregen!!!
Aber es nützt nichts. Die Wirklichkeit sieht nun mal so aus. Die Tochter überlegt, den Vater nach Polen in ein Oberschlesisches Pflegeheim umzusiedeln. Dort kostet der Platz 1100 Euro monatlich. Viele pflegebedürftige Bewohner dort sind Deutsche.
Wie wird sich die Tochter entscheiden? Das zeigt der halbstündige Beitrag.
Auf Arte wird ein etwas aufmunternder Film gezeigt: Zu zweit ist es leichter, heißt er. Beginn: 21.30 Uhr. Es geht um einen Senior,der in seiner großen Pariser Wohnung nicht mehr allein zurecht kommt. Also lässt er sich einen Studenten vermitteln. Doch es zieht eine eigenwillige Studentin ein. Langsam nähern sich die beiden unterschiedlichen Menschen an. Der Generationenkonflikt wird hier mit französischer Leichtigkeit ausgetragen. Gute Kritikern hat der Film auch bekommen.
Tipp Nummer 3: Sohnemänner auf ZDF Kultur, Beginn 20.15 Uhr. Nochmal das Thema Altenheim und Generationenkonflikt. Edgar hat seine Mutter in einem Hamburger Altenheim untergebracht. Als er sie besuchen will, ist sie weg. Abgeholt hat Edgars Sohn seine Oma und mit zu sich nach Hause genommen. Sie lebt also jetzt im Schwarzwald mit Enkel und dessen Lebensgefährten zusmamen. Klingt auch nicht schlecht.
Ich freue mich über Rückmeldungen, wenn jemand einen meiner Vorschläge angeschaut haben sollte.