Es ist eine tolle Idee der Redaktion des Fernsehsenders arte, dem berühmten Sommerloch eine wunderschöne Serie über die 60er Jahre entgegenzustellen. Jeden Donnerstag wird ein Musikschmankerl präsentiert und dazu Analysen über die Zeit. Diesmal war Joan Baez an der Reihe. Wer möchte, kann der Sendung seine Stimme geben. Auf der Homepage von arte darf der Zuschauer voten.

Ich kann nur sagen, es ist wirklich ein guter Weg, die Lücke zu füllen, die Fernsehgrößen wie Thomas Gottschalk und Harald Schmidt hinterlassen, die bereits im Mai in Urlaub gehen und sich im September wieder auf den Bildschirm zurückmelden.
Abgesehen davon, dass dies einen normalen Arbeitnehmer nur mit Neid erfüllen kann, ist es auch für Ruheständler eine Zumutung, über die Ferienzeit mit alten Sendungen abgespeist zu werden.
Ja, ja ich weiß. Seit es Internet gibt, ist jeder sein eigener Programmdirektor. Stimmt schon.
Aber, wer wie ich mit dem guten alten Lagerfeuer-TV groß geworden ist, wer einst dafür kämpfen musste bei den Eltern, noch eine halbe Stunde länger aufbleiben zu dürfen, um noch diese oder jene Sendung zu sehen, der trennt sich halt nun mal ungern davon. Oder?