vignette_nosseck_bockNeulich erzählte mir ein Kollege, dass immer mehr ältere Menschen auf dem Land die Fahrt in die Stadt scheuen, weil sie befürchten, sich nicht mehr auszukennen. Das geht mit dem Fahrkartenautomaten für die öffentlichen Verkehrsmittel los und endet bei der Suche nach einer Toiletten, die man auch benutze kann ohne vorher dort einen Kaffee getrunken zu haben.
Dabei wäre diesen Problemen ganz leicht abzuhelfen. Wenn die Landeier nämlich ein Smartphone mit Google Aoss nutzen würden. Da wird die nächste “nette Toilette” angezeigt, der Tarif für Bus und Bahn natürlich auch. Für die Menschen unter 30 ist die Nutzung von elektronsichen Orientierunsgsysteme Selbstverständlichkeit.
Das Abenteuer beginnt erst, wenn diese Geräte zu hause bleiben. Da macht man sogar eine Fernsehshow draus, wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe. Palina Rojinski erkundet in der Sendung Offline auf Pro 7 Großstädte ohne Handyhilfe. Ob das mal gut geht? Da verbringt man doch gerne mal 30 Minuten und verfolgt aufgregt, wie sich die junge Frau schlägt oder?
Ich finde die Spielidee absurd. Vor vier Jahren gab es noch nach meienr Erinnerung keine Massen tauglichen Smartphones. Da nahm man den Stadtplan und schaffte es auch, in fremden Städte dahin zu gelangen, wohin man wollte. Wahrscheinlich unvorstellbar für die junge Generation.
Wenn ich jetzt noch schimpfen würde, dass die Verblödung der Menschheit schon sehr weit fortgeschritten ist und durch Handys und Smartphones unaufhaltsam seinen Siegenszug fortseztt, dann wäre ich wirklich alt, oder? Denn mehr als das Wundern üebr die neuen Gewohnheiten der nachfolgenden Generationen ist es wohl das Schimpfen darauf ein untrügliches Attribut des Alters.