vignette_mielenzDie Kriminalpolizei warnt vor “Enkeltrick” (Nürnberger Zeitung vom 25.1.2014)! Bei diesen Betrugsgeschichten werden ältere Menschen von angeblichen Verwandten angerufen, die behaupten, in einer finanziellen Notlage zu stecken. Wenn die zumeist älteren Menschen bereit sind zu helfen, wird eine Geldübergabe vereinbart. Allein an einem Tag hat es neun betrügerische Anrufe gegeben, allerdings ist nur eine Frau darauf hereingefallen.
Zu diesen Betrugs-Geschichten, die offenbar immer wieder erneut vorkommen, mache ich mir so meine Gedanken. Wie kann es sein, dass ältere Menschen (wohl überwiegend Frauen?), von völlig fremden “Enkeln” um ihr Geld gebracht werden können. Müssten diese Menschen nicht wissen, wer ihre Enkel sind? Vielleicht haben sie ihre Enkel ja jahrelang nicht gesehen und nichts von ihnen gehört, sind einsam, freuen sich, jemand aus der Familie wiederzusehen, so dass völlig Fremde eine Chance haben, sich als Enkel auszugeben und die Gutgläubigkeit und das Vertrauen Älterer auszunutzen?
Da gibt es doch Familienzusammenhänge, “Stallgeruch”, Daten und Fakten, die man nachfragt und auf die man zu sprechen kommt. Und woher wissen die falschen Enkel von diesen Dingen?