vignette_mielenzUnter diesem Titel werden die Ergebnisse einer kinderStudie (im Auftrag der Marke kinder) vorgestellt , “die das Lebensgefühl und die Zufriedenheit von Kindern zwischen vier und zwölf Jahren untersucht hat” (zitiert nach der Fundstelle “kinderStudie 2013” unter marktforschung.de). Befragt wurden 1.000 Kinder zu ihren “Lebensverhältnissen, ihrer Gefühlswelt, ihren Wünschen und Träumen” (ebd). Die statistischen Auswertungen wurden in einem “Glücksindex” gebündelt.
Dabei ist (nicht so sehr Überraschendes) herausgekommen: Familie und Freunde sind die wesentlichen “Glücksquellen” von Kindern, Spielzeug steht erst an dritter Stelle, weit abgeschlagen sind Handys und Computerspiele.
In der Benotung des “eigenen Glücks” vergaben fast alle Kinder eine 1 oder eine 2. Etwa 16% der Kinder gaben an, nur “bedingt glücklich” zu sein, insbesondere weil schulische Belastungen oder alltägliche Ärgernisse mit den Eltern (z.B. Aufräumen) genauso wie Geldsorgen oder das fehlende eigene Zimmer das individuelle Glücksgefühl der befragten Kinder einschränkten. Immerhin zeichnet sich aber doch eine positive Wohnsituation der Kinder ab: “44% leben in einem Haus oder in einer Doppelhaushälfte, 88% haben ein eigenes Zimmmer und 49% haben einen eigenen Garten” (ebd.).
Nun ist das mit dem “Glück” von Kindern so eine Sache, zumal die Gruppe der befragten Kinder eine ziemliche
Altersspanne hat und zwischen Vier- und Zwölfjährigen erhebliche Unterschiede in der Einschätzung des eigenen “Glücks” bestehen dürften. Ja, und wenn die Kinder zufrieden mit ihrer Lebenssituation sind, sind sie dann auch glücklich?
Aber die verschiedenen Forschungen zum “Glück” verbunden mit Ratschlägen zum “Glücklichsein” haben Konjunktur: erst die Familien, jetzt die Kinder. Ich frage mich, wann denn nun die Großeltern zu ihren Lebensverhältnissen, Wünschen und Träumen sowie zu ihrer Gefühlswelt befragt werden? Ob die Großeltern auch alle so glücklich sind?