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Bis Du noch Mutter, oder schon Oma?

Eine strahlende Mutter mit Mitte 50 blickt vom Titelblatt der feministischen Fraueneitschrift Emma. Ist das wirklich erstrebenswert, dass Frauen in diesem Alter noch Kinder bekommen?

vignette_nosseck_bockIst es noch ein Stück weiblicher Freiheit, oder einfach nur Egoismus, der anderen schadet? Mit dieser Frage beziehe ich mich auf den Artikel in der feministischen Frauenzeitschrift Emma. das Blatt, das selbst schon in die Jahre gekommen ist, jubelt die Rocksängerin Gianna Nannini hoch, die mit 54 Jahren noch ein Kind dank künstlicher Befruchtung zur Welt brachte. Soll das jetzt ein Trend werden? Gelingt es den Frauen, die Natur auszutricksen und wenn ja, ist das wirklich ein Grund zum Jubeln?
Ich meine: Nein. Geburtenkontrolle dank verschiedenster moderner Verhütungsmethoden hat den Frauen unzweifelhaft zu mehr Freiheit verholfen. Darüber brauche ich gar nicht mehr viel zu sagen, denn es ist so sebstverständlich, dass sich nicht einmal die Katholische Kirche so richtig darüber aufregen möchte. Die künstliche Befruchtung ist ebenfalls ein Fortschritt für alle, die eben nicht an ein von Gott gegebenes Schicksal glauben und sich dem demütig beugen. Doch diese Methode, Menschen zu Nachwuchs zu verhelfen, die sonst ungewollt kinderlos blieben, war sicher nicht dafür gedacht, das Alter der gebärfähigen Frauen bis ins Rentenalter auszuweiten.
Schließlich gehört neben der Gbeurt auch noch die lange Phase der Erziehung und Versogung der Kinder zu einem verantwortungsvollen Miteinander. Daran braucht ein Frau aus wohlhabendem Haus wie Gianna Nannini nicht denken, sie verfügt sicher auch über Kindermädchen und andere helfende Kräfte. Normalbürger können davon nur träumen.
Es geht mir aber diesmal gar nicht darum, zu hinterfragen, wo der angeblich Trend, den Emma gerade ausgerufen hat, hinführen soll. Ich möchte nur auf die Kinder verweisen, die dann mit ihrer Mutter im Oma-Alter zurecht kommen müssen. Das ist sicher nicht einfach.
Und die älteren Frauen selbst? Sie entfernen sich immer weiter von der nächsten Generation, nämlich die der Enkel. Dabei ist das Miteinander von Großeltern und Enkel häufig noch einmal ein besonderes Geschenk.
Wie man hier sieht, hat das Thema viele Facetten, nur eine Vorbildfunktion möchte ich den Frauen, die jenseits der 50 ihr erstes Kind bekommen, wirklich nicht zu schreiben. Dieses Beispiel sollte meienr Meinung nach nicht Schule machen.
Oder liege ich da falsch?

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