Es ist auffällig, immer mehr alte Männer, die wahrscheinlich allesamt schon längere Zeit Opas sind, bekommen selbst in hohem Alter (ist nicht böse oder gar diskriminierend gemeint!)neue Arbeit oder bleiben lange Zeit in ihren Jobs weit über die Altersgrenze hinaus. Die Zahl dieser Opas ist mmer größer geworden: gerade jetzt als Bundespräsident, als Finanzminister, Generalbundesstaatsanwalt, Präsident des Verfassungschutzes, als Top-Manager, EU-Verwaltungsreformer und sogar als Fußballtrainer.
Im Fernsehen sieht man Opas als Moderatoren (nicht ganz glücklich agierend Gottschalk)oder Gesprächpartner in den schier endlosen Talkshows (zuviele Opas, um hier alle aufzuzählen, stellvertretend von Dohnany) und in den Parteien sind es die Opas, die die politische Richtung weisen (zumindest verbal: Schmidt, Stoiber, Genscher, Geissler).
Selbstverständlich gibt es ja sowas wie Altersweisheit und viele nützliche Erfahrungen und gegen aktive ältere Herren ist ja auch nichts zu sagen, aber wo bleiben die Omas? Wahrscheinlich werden die Opas wieder einmal kaum zu Hause sein und die Enkelkinder den Omas überlassen. Es wäre doch nur richtig, wenn auch Omas die gleichen Chancen wie Opas erhielten. Und was sagen denn eigentlich die Enkel dazu?