Unsere Enkeltochter ist 11 Jahre alt. Nach längeren Diskussionen in unserer Familie hat sie jetzt vor Kurzem ein Handy geschenkt bekommen, ist eben für Kinder in ihrem Alter doch sinnvoll und für Eltern und Großeltern auch, immer zu wissen, wo sie gerade ist und was sie gerade macht. Mein Mann hat mit unserer Enkeltochter einen regelrechten Handy-Kurs gemacht, ihr gezeigt, wie sie mit dem Gerät umgehen kann, was sie lieber lassen sollte und wie sie sparsam telefoniert. Es schien fast so, dass auch er durch die Erläuterung der Handynutzung einiges dazu gelernt hat.
Unsere Enkeltochter ist jedenfalls sehr stolz, mit ihrem Handy ein Stück in die Erwachsenenwelt aufgenommen worden zu sein, d.h. sie benutzt ihr Handy so oft wie sie meint, Neues mitteilen zu müssen. Das führt dazu, dass sie, wenn sie immer mittwochs zu uns kommt, mindestens fünf Mal vorher auf dem Weg zu uns anruft: Oma, ich bin schon auf dem Weg zu Euch, Oma ich bin schon an der Ecke, es dauert nicht mehr lange, Oma ich habe noch eine Freundin getroffen, Oma, was gibt es heute zu Mittag, Oma, ich bin fast vor der Haustür und …. Oma, ich klingel gleich! Da hilft nur ein Blick auf den Kontostand?
Eine Antwort
ja, das habe Sie vergessen,zu schreiben: wer zahlt eigentlich die Gebühren, die Großeltgern oder wer? Wenn die Enkeltochter nicht selbst dafür verantwortlich ist, hilft auch kein Blick auf den Kontostand. Also: zum Handytraining gehört auch, dass die kleine Nutzerin Verantwortung für die Kostne übernimmt – oder?