Vor kurzem erreichte die Redaktion des Magazins 66 eine Mail eines Geschichtsprojekts, das in Italien seinen Ursprung hat. “Die Bank der Erinnerungen e.V.” – so der Name der Initiative – ist ein gemeinnütziger Verein (im Sinne der Volksbildung). Menschen, geboren vor 1950, erzählen kurze persönliche Erinnerungen in die Videokamera. Der Beitrag ist um die 2-8 Minuten jeweils lang. Die betreiber dieser virtuellen Dokumenation raten, dass sich die Zeitzeugen auch von den Enkeln filmen lassen können. Diese sind technsich versiert und sorgen dafür, dass der Beitrag im Internet abrufbar ist.
Die Themen varieren vom zweiten Weltkrieg, über die Nachkriegszeit, die Aufbaujahre, das Wirtschaftswunder. Gerne darf auch mal etwas Leichteres, wie z.B. der erste Kuß und Jugendstreiche, die ersten Reisen etc. darunter sein!Die Bank der Erinnerung versucht, die Sitten und Traditionen von damals einzufangen, zu kategorisieren und weiterzugeben. 450 Clips sind bereits in Deutschland online, 3000 in Italien.
Ich schließe mich dem Appell der Initiatoren an, die der älteren Generation zurufen: Nur Mut beim Mitmachen, die Enkel danken es Ihnen! Sponsoren und Projektpartner sind sehr willkommen!