In Senioren-Wohnparks wird großer Wert auf viele gemeinschaftliche Aktivitäten gelegt. Foto: djd/Sputnik PR

In Senioren-Wohnparks wird großer Wert auf viele gemeinschaftliche Aktivitäten gelegt.
Foto: djd/Sputnik PR

Über 60 Prozent aller Senioren haben Bedenken, in ein Pflegeheim umzuziehen. Diese Zahl geht aus einer bundesweiten Umfrage des Allensbach-Instituts hervor. Schließlich stellt das Verlassen der vertrauten Umgebung eine große, wenn nicht sogar die größte Umstellung des bisherigen Lebens dar. Häufig fühlen sich alte Menschen sogar in ein Pflegeheim abgeschoben. “Um die Veränderungen zu meistern und Ängste auszuräumen, sollte man sich Zeit bei der Auswahl einer geeigneten Einrichtung lassen und die Angebote auf Herz und Nieren prüfen”, sagt Katja Schneider vom Familienressort beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Oftmals zeige sich dann sehr schnell, dass das Leben in einer Gemeinschaft gegenüber der Vereinsamung in den eigenen vier Wänden sehr viele Vorteile mit sich bringt. Senioren-Wohnparks beispielsweise sind solche Orte der Gemeinschaft und der Begegnung. Gerade im Alter sind soziale Kontakte für das Wohlbefinden, die Gesundheit und das Glück von großer Bedeutung. Deshalb wird in den bundesweit 41 Senioren-Wohnparks auch – neben der sehr guten pflegerischen Versorgung – großer Wert auf viele gemeinschaftliche Aktivitäten gelegt. Unter www.senioren-wohnpark.de gibt es eine Übersicht aller Häuser.

In den Senioren-Wohnparks wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der die körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse der Bewohner in gleicher Weise berücksichtigt. In den Häusern gibt es eigene Wohnbereiche für Bewohner mit Demenz, Multiple Sklerose oder Menschen im Wachkoma. Für gehobene Ansprüche stehen zudem an einigen Standorten sogenannte Komfortetagen zur Verfügung. Durch kleine Wohneinheiten entsteht eine behagliche, familiäre Atmosphäre, während erfahrene Teams aus Pflegefachkräften, Ergotherapeuten und zusätzlichen Betreuungskräften dafür Sorge tragen, den Bewohnern den Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu zählt zum einen die vom jeweiligen Bewohner benötigte pflegerische und therapeutische Betreuung und zum anderen die persönliche Ansprache.