In einigen Bundesländern sind die Schulferien und damit auch die Einschulungstermine für die Erstklässler längst vorbei, in anderen Bundesländern stehen sie noch bevor. So bin ich mit meiner Frage, was denn am Besten in die Schultüte kommt, vielleicht nicht ganz und gar zu spät.
Mit der Abstimmung der Geschenke für die Einschulung sind Großeltern, Verwandte, Paten und Eltern gut beschäftigt. Vielleicht haben sie sich ja geeinigt, vielleicht gibt es aber auch zwei oder drei Schultüten, die Auswahl an bunten kleinen und großen Schultüten ist riesig.
Ich hatte bei meiner Einschulung 1952 zwei Schultüten, die vor allem (sehr bescheiden) mit Schreibutensilien für die Schule, Buntstiften (die damals sehr kostbar waren) und Naschereien gefüllt waren. Die Spitze war mit Zeitungspapier ausgestopft.
Heute ist das Angebot schier unüberschaubar, nur so ist zu erklären, dass sich sogar im Internet jede Menge Hinweise für die Schultüten-Füllung finden: Danach können in die Schultüte z.B. Wachsstifte, ein Kuscheltier, ein Glücksbringer(?), Lernspielzeug, Malbuch, ein Memory-Spiel, Gummi-Twist, für die Mädchen Haarschmuck, Legosteine, Playmobil-Figuren, Schlüsselanhänger, besondere Brotdosen, ergonomisch geformte Stifte(?) und natürlich Süßigkeietn. Ohne Süßes geht es nicht, sonst wäre es ja keine richtige Schultüte, die schließlich nicht umsonst auch Zuckertüte genannt wird.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Überdies fragt der Opa, ob wir nicht doch ein Handy dazu tun sollten, damit unser Enkel sich schnell melden kann, wenn er alleine nicht zurecht kommt?
Da es für die Einschulung armer Kinder keine “Sonderzuwendungen” gibt, bitten einige gemeinnützige Organisationen
in einer “Aktion Schultüte” um Spendengelder. Informationen dazu gibt es bei den örtlich zuständigen Ämtern.