Frühling, Sonne, steigende Temperaturen. Jetzt möchte man sich etwas Schönes zum Anziehen kaufen. Doch sobald die Größe 44, 46, 48 gesucht wird, dünnt sich das Angebot der Geschäfte aus. Meistens haben die Kunden eine große Auswahl bei kleinen Größen. Das trifft vor allem bei den Frauen zu. Bei meinem Besuch in Amsterdam Mitte März fand ich eine Boutique, die Kleider einer holländischen Designerin verkaufte. Diese dachte auch an die etwas voluminöseren Kundinnen und schneiderte hübsche Sachen.
Selbst hier war das Sortiment für die etwas runderen Frauen übersichtlich. Wenn die neue Kollektion auf den Markt kommt, müsse sie die Stammkundinnen mit den großen Größen extra anrufen, damit sie von den wenigen Stücken eines ergattern können, erzählte die Verkäuferin.
Letztens habe ich eine Holländerin kennengelernt, die das Label VONTUM gegründet hat. Sie meinte, ihre Kundinnen könnten ihr Anregungen geben. Diese würde sie dann aufnehmen. Schließlich sei dies Mode entwerfen im Zeichen von web 2.0
Ich würde mir wünschen, dass ich häufiger mit den Designern direkt in Kontakt treten könnte. Dann hätten auch die etwas üppigeren Frauen mehr Chancen in den Läden, etwas Passenden zu finden.