Jetzt ist es wieder soweit, über die Weihnachtsgeschenke für die Enkelkinder nachzudenken, wenn sie als Großeltern das nicht schon längst getan haben. Die „richtigen“ Weihnachtsgeschenke auszusuchen, ja, das ist gar nicht so einfach.
Schon vor längerer Zeit fand ich einen Zeitungsartikel über Geschenke zu Weihnachten, die Großeltern ihren Enkelkindern aussuchen. In diesem Artikel wird Großeltern von Spontankäufen abgeraten. Viele Eltern würden beklagen, dass Großeltern ihren Enkeln nur Unnützes oder gar Schädliches schenken. Großeltern müssen akzeptieren, dass die Eltern besser wissen, was das Kind gerade braucht. Aber wenn Großeltern Ihren Enkeln eine besondere Freude machen wollen, sollen sie dann nur das schenken, was gerade „gebraucht“ wird?
Es mag ja vielleicht mal vorkommen, dass Großeltern (wie die Eltern wohl auch?) mit ihren Weihnachtsgeschenken nicht so gut ankommen, sei es z.B., dass sie für das Enkelkind ein Spielzeug gewählt haben, für das das Kind noch zu klein ist, dass sie ein falsches Buch oder eine falsche CD erstanden haben oder dass sie dem Enkelkind einen Wunsch erfüllten, den die Eltern nicht erfüllen wollten. Das gilt in vielen Familien insbesondere für technologisches Spielzeug (z.B. Spielkonsolen) und für Smartphones. „Spielzeug“ dieser Art mit den Eltern abzustimmen, ist sicher sinnvoll. Die Fülle an Spielsachen und die Wunschzettel der Enkelkinder allerdings machen es Großeltern auch nicht besonders leicht.
Aber gerade zu Weihnachten soll Schenken doch einfach Freude machen. Das gilt nicht nur für die beschenkten Enkelkinder, sondern auch für die Großeltern, die sich zu den Weihnachtsgeschenken bestimmt viele Gedanken machen und schon beim Einkaufen so was wie Vorfreude empfinden. Dass nichts Schädliches dabei sein soll, versteht sich von selbst.
Dass ich als Großmutter aber meine Weihnachtsgeschenke in jedem Fall mit den Eltern abstimmen und nur Dinge „mit Fingerspitzengefühl“ schenken soll, die gerade „gebraucht“ werden …. nein, das gefällt mir nicht und macht auch wirklich keinen Spaß. Vielleicht sollte man nicht alles, schon gar nicht die Weihnachtsgeschenke von Großeltern für ihre Enkelkinder „psychologisieren“? Oder haben Sie schon mal einen durch falsche Geschenke misslungenen Heiligen Abend erlebt?
Eine Antwort
lange gesichter seitens der eltern schon. aber wir werden ja immer vernünftiger. und das kostbarste,
zeit mit großeltern zu verbringen, mit einer besonderen aktion, hier kann man einen schönen gutschein malen. denn dies verstehen (ab einem gewissen alter) auch die enkelkinder.
geschenke erst am 1.weihnachtstag, würde auch die hektik und miese stimmung am hl. abend
wegnehmen, denn andere länder machen dies auch und man hätte mehr zeit füreinander an diesem abend.