vignette_mielenzFür Großeltern, die ihre Kinder und Enkelkinder nicht in ihrer Nähe haben, ist das Schreiben von Briefen noch immer eine gute Möglichkeit, Kontakt zu halten – trotz aller “modernen” Kommunikationsmittel wie Telefon, Mail, SMS und Whats App –  und das nicht nur zu Weihnachten oder zum Geburtstag, sondern einfach nur mal so.

Bestimmt kennen alle Großeltern die Telefonate mit ihren noch kleinen Enkelkindern, die zumeist ziemlich einsilbig verlaufen … Wie geht es Dir? … Gut… Was macht die Schule, macht sie Dir Spaß? … Ja… Hast Du dort neue Freunde gefunden? … Ja… So in etwa verlaufen oftmals (sehr kurze) Telefongespräche zwischen Großeltern und Enkelkindern und geraten damit schnell in die Gefahr, dass die  Enkelkinder einfach keine Lust haben, von sich zu erzählen oder sich ausgefragt fühlen. Schreiben ist da schon anders. Briefe können vorgelesen oder selbst gelesen werden. Darüber wird zu Hause vielleicht auch gesprochen und Oma und Opa kommen in Gedanken vor.

Was aber tun, wenn das Schreiben schwer fällt und auch die alte Schreibmaschine längst “eingemottet” ist?  Und worüber könnten die Großeltern denn schreiben? Wahrscheinlich sind  die Alltagsgeschichten von Oma und Opa für die Enkelkinder doch eher langweilig?

Nun gibt es ja fast nichts, wozu nicht auch eine Geschäftsidee entstanden ist. Die Kinderbriefe GmbH München hat sich diese Situation zu eigen gemacht und schreibt für  Großeltern an die Enkelkinder persönliche Briefe mit spannenden Geschichten, die von bekannten Kinderbuchautoren verfasst werden und überdies auch noch die Freude am Lesen fördern. Diese Geschichten handeln von Abenteuern und Erlebnissen einer Figur, die sich “Possel” nennt und die beinahe so aussieht wie der gestiefelte Kater. Ein Mal im Monat kommen die Briefe zu den Enkelkindern, wenn die Großeltern diese abonnieren.

Vielleicht für manche Großeltern eine gute Idee? Oder doch lieber selbst schreiben?