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Viele Rentner fliehen ins Ausland

Viele Rentner, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen fliehen vor finanziellen Risiken ins Ausland: Verbrachten 1992 laut Deutscher Rentenversicherung etwa 115.000 deutsche Rentner ihren Lebensabend im Ausland, sind es heute mehr als 170.000. Denn während immer weniger Menschen in der Pflege arbeiten, steigen die Kosten für einen Pflegeheimplatz und werden für viele Rentner, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Deutschland unerschwinglich. weiterlesen

Beliebtes Ziel für den Lebensabend: In Thailand ist das Leben viel billiger – und die Gesundheit profitiert von Klima und einer anderen Pflege.
Viele Rentner, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen fliehen vor finanziellen Risiken ins Ausland: Verbrachten 1992 laut Deutscher Rentenversicherung etwa 115.000 deutsche Rentner ihren Lebensabend im Ausland, sind es heute mehr als 170.000. Denn während immer weniger Menschen in der Pflege arbeiten, steigen die Kosten für einen Pflegeheimplatz und werden für viele Rentner, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Deutschland unerschwinglich.
Das Statistische Bundesamt beziffert die monatlichen Kosten für einen Heimplatz je nach Pflegestufe auf 2.500 Euro bis 3.400 Euro. Unter Berücksichtigung der möglichen Zuschüsse durch die Pflegekassen entstehen so Versorgungslücken in der Pflegestufe I von 1.477 Euro, in Pflegestufe II von 1.681 Euro und in der dritten Stufe bereits von 1.968 Euro – im Monat.
Die Kaufkraft einer deutschen Rente liegt indes in Thailand um 70 Prozent über der bundesdeutschen, in der Türkei ist sie doppelt so hoch. So entstehen Bilder von abgeschobenen Pflegebedürftigen in ausländischen Heimen, die in der letzten Zeit für Furore sorgten. Vor allem sollten sie eines sein: Ein deutlicher Hinweis darauf, dass es Zeit für eine neue Ausrichtung der Pflege in Deutschland sein muss, wie sie zum Beispiel der Bundesverband Haushaltshilfe und SeniorenBetreuung (BHSB) fordert. Er bemängelt fehlende Konzepte zur Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden. Kein Pflegereförmchen müsse her, meint Werner Tigges, erster Vorsitzender des BHSB, sondern ein großer Umbruch, um den Pflegenotstand umzukehren oder gar abzuwenden. “Es ist schon grotesk, mit welcher Anstrengung die Politiker die akute Notlage in den Familien ignorieren”, so Tigges.
Nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung könnte die Lage der Senioren durch zwei Instrumente abgeändert werden: Zum einen sollte die Pflege durch Angehörige sowohl gestärkt als auch gefördert werden, zum anderen sollte es mehr ambulante Pflegeangebote als derzeit geben.

Eine Antwort

  1. Auf die Frage wie viel Geld man in Thailand braucht,
    habe ich 2 Antworten:
    1. Mancher wird nie genug Geld haben.
    2. Du musst versuchen
    mit dem was Du hast aus zukommen.
    Ich lebe seit 7 Jahren in Jomtien und komme mit € 500 (incl.Hotel mit großem Pool) aus, obwohl ich mehr Rente habe.
    Während laufend die Preise steigen, wird man auch beim Einkaufen schlauer.
    Ich würde mein Rentnerleben als einfach und gesund bezeichnen.
    Ich bin damit zufrieden und habe mehr vom Leben als ich mir je erträumen konnte.
    Fred2 aus Jomtien

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