Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin stolz auf unser Magazin sechs+sechzig. Denn bei dem Bilanzgespräch zur Messe inviva 50 plus vor wenigen Tagen stellte sich heraus, dass mehr als jeder fünfte Besucher über die Berichterstattung im Magazin sechs+sechzig auf die Veranstaltung im Nürnberger Messezentrum aufmerksam geworden ist (22 Prozent). Das ist ein sehr guter Wert und wurde nur noch durch die Tageszeitung mit 27 Prozent übertroffen, wobei es ja das Medium ist, mit dem unser Magazin in gedruckter Form verbreitet wird. Also werden auch hier die Trennlinien nicht so scharf sein.
Am Rande dieser Präsentation entflammte die Diskussion darüber, welchen Radiosender Senioren hören? Ich denke, Bayern 1 ist eine gute Adresse. Jedenfalls haben schon vor 25 Jahren ältere Menschen gerne diesen Sender eingestellt. Letztens hat mich mein Mann damit erschreckt, dass er ebenfalls dort Musik hörte, obwohl er noch gar nicht so alt ist. Auf meine entsprechende Bemerkung reagierte mit dem Hinweis, dass die eben die Hits aus seiner Jugend spielen.
Zu den weiteren Lieblingssendern der älteren und gut informierten Generation zählen Deutschlandradio Kultur und der Nachrichtensender Bayern 5. Ich meine, auch Bayern 2 mit seinem Klassikprogramm ist mit von der Partie und der regionale Privatsender Radio F dürfet ebenfalls gut im Rennen liegen. Natürlich könnte ich mir auch eine Statistk heranziehen, um meine Beobachtungen zu untermauern. Schließlich werden Reichweite und Hörerstruktur regelmäßig erhoben. Aber das ist mir zu langweilig.
Was die Radiomacher aber in Aufregung versetzen dürfte ist die Tatsache, dass gerade mal drei Prozent der Besucher der Messe inviva angaben, durch den Funk zum Besuch animiert worden zu sein. Da bin ich doch froh, dass wir ein Printmedium mit einem aktuellen Onlineauftritt sind. Übrigens, wieviele über das Internet auf die inviva aufmerksam wurden, haben die Messemacher gar nicht gefragt. Das sollten sie im nächsten Jahr schleunigst nachholen.