Auf der Messe inviva wollte ich mal so richtig missionarisch tätig sein. Ich dachte, ich könnte einige Seniorinnen und Senioren dazu bringen, künftig ihre Meinung etwas offensiver im Netz zu vertreten. Aber leider war die Uhrzeit für meinen Vortrag etwas unglücklich gewählt. Um 17 Uhr lässt sich kaum noch jemand motivieren, weder zum Zuhören noch zum Mitmachen. Die Hallen auf dem Nürnberger Messegelände leerten sich langsam. Wer bei meinem Vortrag “Leserbrief schreiben im Internet” geblieben war, wurde jedoch mit ein paar exklusiven Informationen belohnt. Einen kleinen Auszug gebe ich nun gerne noch zum Nachlesen wieder.
Bei uns auf Homepage findet sich beispielsweise noch der Begriff “Leserbrief”. Doch eigentlich ist hier gemeint: Briefe an die Redaktion. Denn die liest alles, was dort geschrieben und abgeschickt wird.
Leser, die etwas zum Artikel sagen möchten, sollten die Kommentarfunktion nutzen. Hier sehen nicht nur die Redaktion, sondern auch alle anderen, was sie zu sagen haben.
Während Leserbriefe in gedruckten Ausgaben der Zeitungen eher sparsam veröffentlicht werden, weil sehr viele Leser schreiben und nur relativ wenig Platz vorhanden ist, hat das Internet genügend Raum für alle. Deswegen werden die Kommentare auch nicht gekürzt. Sie sind auch unmittelbar nach dem Schreiben öffentlich.
ich finde das eine tolle Möglichkeit, mit den Machern von Websides und Homepages in Kontakt zu treten und freue mich auch selber über solche Rückmeldung. Denn Kommentare sind für Blogger das, was für den Schauspieler der Applaus ist.