Vor zehn Jahren wurde in Deutschland die staatlich geförderte private Altersvorsorge
eingeführt, die seither als „Riester-Rente“ bekannt ist. Mit Blick auf den demographischen
Wandel und in Erwartung sinkender gesetzlicher Renten sollte sie auch künftig den
lohnabhängig Beschäftigten einen angemessenen Lebensstandard im Alter ermöglichen.
Während jedoch Problemen ihrer Transparenz und Zielgenauigkeit viel Aufmerksamkeit
geschenkt wurde, hat die Rentabilität der „Riester-Produkte“ bislang kaum eine Rolle
gespielt. Dabei ist sie aufgrund regulatorischer Änderungen der letzten Jahre erheblich unter
Druck geraten, wie eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt.