Neulich beim Wandern erzählten Freunde von Bekannten, die eine Alten-WG gründen möchten. Sie wollen ihr Eigenheim verkaufen und dann mit Gleichgesinnten ein Grundstück erwerben. Dieses soll idyllisch liegen, aber doch gut erschlossen sein. Unsere Freunde waren etwas perplex über das Ansinnen und wehrten die Frage ab, ob sie sich nicht auch beteiligen wollten? Schließlich sind sie erst Ende 50, fühlen sich fit, verreisen gerne und genießen gerade die Ungebundenheit. Er ist seit drei Jahren im Ruhestand, weil er als Fluglotse bereits so früh in Rente geschickt wurde. Der Sohn ist ebenfalls erst seit einiger Zeit aus dem Haus und die Eltern noch nicht so pflegebedürftig, dass sie ständig Hilfe benötigten.
Aber welches Alter ist ideal für eine Alten-WG? Wenn man bereits gebrechlich ist, fällt die Umstellung schwer und das Betreute Wohnen wäre eine bessere Alternative, beziehungsweise ein Heim.
Trockener Kommentar eines anderen Freundes (58 Jahre alt): Wenn ihr euer Haus verkauft, dann sagt Bescheid. Dann übernehmen wir es.