Bild: www.rauchmelder-lebensretter.de

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Das Risiko, bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen, ist für Senioren doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung. 61 Prozent der Brandtoten in Deutschland sind über 60 Jahre alt. Die Aufklärungskampagne “Rauchmelder retten Leben” hat deshalb eine Checkliste entwickelt, die älteren Menschen und ihren Angehörigen hilft, mögliche Gefahrenquellen im Haushalt zu erkennen und das Brandrisiko zu minimieren.

Die Brandursachen bei älteren Menschen sind vielfältig: Zum einen nehmen Mobilität und Sinneswahrnehmung mit zunehmenden Alter ab, zum anderen leben viele Senioren allein oder leiden unter Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz. Die Checkliste und wertvolle Tipps zur Brandprävention für Senioren wurden jüngst auf der INTERSCHUTZ 2015, der weltweit größten Fachmesse für Brand- und Katastrophenschutz, in Hannover präsentiert und stehen unter www.senioren-brandschutz.de zur Verfügung. Die Auswertung erfolgt sofort nach dem Ausfüllen anhand eines einfachen Ampelsystems: Zeigt die Ampel beispielsweise auf “rot”, besteht ein erhöhtes Gefährdungsrisiko und es werden wichtige Handlungsanweisungen zur Verringerung des individuellen Brandrisikos gegeben.

Was viele nicht wissen: Ein Drittel aller Wohnungsbrände entstehen aufgrund elektrischer Defekte. Deshalb regt die Checkliste dazu an, alle vorhandenen Elektrogeräte und elektronischen Einbauten im Haushalt zu überprüfen. Auch werden Fragen zum Gesundheitszustand, zur individuellen Lebens- und Wohnsituation sowie zu Fluchtwegen gestellt. Sollte es dennoch zu einem Wohnungsbrand kommen, können Rauchwarnmelder durch eine frühzeitige Warnung Leben retten.

Die Checkliste und wichtige Brandschutztipps für Senioren finden Sie hier: www.senioren-brandschutz.de

Alle Informationen rund um Rauchmelder gibt es hier: www.rauchmelder-lebensretter.de