Es ist noch nicht solange her, dass wir in Oberfranken waren und uns dort unsere Freunde besucht haben. Insbesondere die Männer, beide Opas, pflegen intensiven Kontakt, das gute oberfränkische Bier verbindet.
Als beide Männer, meiner und der Freund, wieder mal auf der Terrasse zusammensaßen und in ihre Gespräche vertieft waren, habe ich mich um die mitgebrachte Enkeltochter (gerade 8 Jahre alt) gekümmert. Wir haben Tischtennis, Federball und Verstecken gespielt, mit dem Ball beinahe die Schiefern an der Wetterseite des Hauses kaputt geschlagen und viel Spaß gehabt.
Dann kam die Frage der Kleinen, ob wir denn auch Fahrräder haben? Na klar, habe ich ihr gesagt. Ich bin mit ihr in den Schuppen gegangen und habe ihr unsere Fahrräder gezeigt. Nachdem sie mein Fahrrad ausgiebig beguckt hat, zeigte sie auf das neben meinem stehende und es kam die nächste Frage: „Und das ist das Fahrrad von deinem Opa? “
Dieses schöne Kompliment für mich musste ich leider aufklären und ihr sagen, dass ich die Oma zu meinem Opa bin. Das dann ungläubige „Ach so“ hat dann nochmal gut getan….
Eine Antwort
ist leider alles richtig, aber in Wirklichkeit sehe ich viiiieeel jünger aus!