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Bahn forscht zu Mobilität im Alter

DB Regio Bus, der Busbereich des DB-Konzerns, hat mit dem Institut für komplexe Gesundheitsforschung der Hochschule Fresenius eine Kooperation zur Erforschung der „Mobilität im Alter“ abgeschlossen. Die Zusammenarbeit läuft zunächst bis April 2016. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Senioren den öffentlichen Personennahverkehr in Zukunft besser nutzen können.
Hürden hält der öffenltiche Nahverkehr genügend bereit. Foto: epd
Hürden hält der öffenltiche Nahverkehr genügend bereit. Foto: epd

DB Regio Bus, der Busbereich des DB-Konzerns, hat mit dem Institut für komplexe Gesundheitsforschung der Hochschule Fresenius eine Kooperation zur Erforschung der „Mobilität im Alter“ abgeschlossen. Die Zusammenarbeit läuft zunächst bis April 2016. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Senioren den öffentlichen Personennahverkehr in Zukunft besser nutzen können.

Geht es um Mobilität, treffen stets verschiedene technische und infrastrukturelle Voraussetzungen – wie beispielsweise die Einstiegshöhe eines Busses oder die Position und Höhe des Sitzplatzes – auf die physiologisch-motorische und kognitive Leistungsfähigkeit des einzelnen Fahrgastes. Im Rahmen der Kooperation untersuchen DB Regio Bus und Hochschule Fresenius mit unterschiedlichen Analyseverfahren, an welchen Stellen Probleme in der Nutzbarkeit des ÖPNV auftreten und entwickeln auf Grundlage dieser Diagnose adäquate Lösungsmöglichkeiten.

„Dabei spielen auch die Einstellungen und Motive der Zielgruppe eine wesentliche Rolle“, so Prof. Dr. Christian T. Haas, Forschungsdekan des Fachbereichs Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius und Direktor des Instituts für komplexe Gesundheitsforschung.„Mobilität bedeutet vor allem, dem Menschen Anschlussaktivitäten zu ermöglichen – ganz gleich, ob diese der Grundversorgung dienen oder die Ausübung des Berufes gewährleisten, kultureller oder sportlicher Art sind Es geht eben nicht nur um die Beförderung von A nach B.“

Trotz Digitalisierung und Fortschritt setze die Erledigung zahlreicher Alltagsaufgaben immer noch die persönliche Präsenz eines Menschen voraus. „Außerdem ist der direkte Kontakt zwischen Menschen ein wichtiges Merkmal unserer Gesellschaft. Der öffentliche Personennahverkehr trägt maßgeblich dazu bei, dass dieser überhaupt zustande kommt.“

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