Die Nutzung des Internets wird auch für Ältere immer wichtiger. Viele Informationen und Dienste sind nur noch über das Internet zugänglich, Behördengänge oder Bankgeschäfte werden deutlich erleichtert. „Neben der Möglichkeit, sich jederzeit und überall informieren zu können, möchten sich aktive Senioren mit Freunden oder der Familie unterhalten und Fotos machen“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Mit einem Smartphone können auch ältere Menschen weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Selbstständigkeit ein Stück weit aufrechterhalten.“
Wie einfach der Zugang zum Internet auch im fortgeschrittenen Alter sein kann, zeigen besonders deutlich Smartphones. „Die tragbaren Kleincomputer sind handlich und einfach zu bedienen; der spielerische Umgang mit einem Smartphone ist attraktiv und dadurch leichter zu bewältigen“, so Hackler. Viele ältere Menschen fühlen sich von den klassischen Computern abgeschreckt. Die Bedienung von Maus und Tastatur fällt oft schwer, Kabel müssen kompliziert verlegt werden. „Speziell für Senioren entwickelte Smartphones hingegen sind mit ihren großen Displays und intuitiver Bedienung ideal für Senioren: Sie erleichtern die Kommunikation und bieten darüber hinaus Sicherheit, um im Alltag aktiv und mobil zu bleiben. Gerade für ältere Menschen bedeutet dies deutlich mehr Lebensqualität“, so Hackler.
In der neuen Seniorenliga-Broschüre „Einfach smart – moderne Mobiltelefone für Ältere“ werden die Vorteile eines Smartphones gegenüber normalen Mobilfunkgeräten aufgezeigt. Außerdem wird erläutert, welche Tarif- und Vertragsmodelle es gibt. Der kostenlose Ratgeber ist erhältlich bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 Euro/Min.)
*Forsa-Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom. Insgesamt sind 38 Prozent der Senioren online. Nahezu jeder (91 Prozent) schreibt E-Mails. 78 Prozent informieren sich über aktuelle Themen, 68 Prozent über Gesundheitsfragen. Jeder Zweite (57 Prozent) kauft im Internet, jeder Vierte chattet mit der Familie oder schaut Videos und Filme (23 Prozent).