vignetteFargelHello All,  auch dies eint Kinder und Alte weltweit: die Popularitaet, sich ein Haustier zu halten. Wobei manche sagen, bei Hauskatzen sei das umgekehrt; die halten sich einen Menschen als Personal. So etwas Gehaessiges kommt  vermutlich  nur von Hundebesitzen. Dabei spendieren  Hund und Katz  aehnliche Nutzen. Mit beiden kann man Schmusen; beide koennen Anhaenglichkeit und menschlich nachvollziehbare Launen zeigen. Das ist mit den Singvoegeln  im Besitz chinesischer Senioren auf den ersten Blick anders. Eine Gemeinsamkeit teilen sich jedoch Haushunde und chinesische Kaefig-Singvoegel. Ihre Herrchen & Frauchen bringen sie taeglich an die frische Luft, bevorzugt in einen Park.  Wo man Gleichgesinnte Halter trifft, zum Plausch und  Fachsimpelei. Diese Sorte an Haustieren macht im Alter also doppelt gesellig: von Tier zu Mensch und Mensch zu Mitmensch. Haustiere takten den Seniorenalltag: Fuettern, Pflege und Rausgehen zu festen Uhrzeiten. Sie fordern den Intellekt des Halters zusaetzlich beim Raetseln, was einem das Tier mitteilt oder braucht. In vielen der  engen Wohnungen japanischer Senioren findet man kleine Aquarien: behaust von  meines Erachtens nach eher kommunikationsfernen Kreaturen. Bleibt der wichtige Aspekt der Fuersorge als Stimulanz. Die oben beschriebenen Haustiere leben jedoch alle in vermutlich unbewusster Gefangenschaft.  Es geht auch anders:
Nordamerikas Vorstaedte erleben den Zuzug von freiwilligen Moechte-Gern- assozierter Haustiere. Den lokalen Kindern und Alten oft zur heimlichen Freude, zumindest aus der sicheren Entfernung. Denn jene Gesellen bringen tuechtig, aber nicht nur willkommene Abwechslung: Elche trotten fast so selbstverstaendlich durch die Strassen Fairbanks in Alaska wie heilige Kuehe in Indiens Bangalore und Madras. In Vancouvers Randgebieten wird per Strassenschilder vor wilden Koyoten gewarnt, die sich inzwischen sogar tagsueber in die Strassen und Vorgaerten trauen. In Kanadas Staedten  wie Nanaimo und Whistler pluendern jetzt im Herbst Braun- und  Schwarzbaeren  unbefangen Obstbaeume und auch schon mal einen Gemuesestand. Ganze Legionen an Waschbaeren haben nachts das von Yahoo, Tessla, Apple, Google, FaceBook und Oracle durchtechnisierte Sillicon- Valley  fest in ihrem naturnahen Griff.
Tauben- und Entenfuettern ist “out”, liebe Freunde. Aber vielleicht wollen Sie schon mal vorsorglich die Patenschaft fuer einen Waschbaeren uebernehmen? Die haben es inzwischen bis nach Hessen geschafft. Und werden bleiben. Als “Am –Haus-Tier”. Allerdings ohne den Nutzen, ihnen regelmaessig Futter und Streu kaufen zu muessen/duerfen. Aber darueber Fachsimpeln werden Sie dann auch bald koennen. Von Mensch zu Mensch, ganz im Sinne von Haustieren.
Ihr Global Oldie