Im Weihnachtstrubel zur falschen Zeit einkaufen zu gehen, ist an sich schon kein reines Vergnügen, wenn allerdings noch unser 3-jähriger Enkelsohn mit dabei ist, dann kann das schon mal richtig stressig werden. So vor ein paar Tagen geschehen. Meine Tochter und ich wollten eben mal in einem Kaufhaus nach einem bestimmten Kleidungsstück schauen und da wir wußten, was wir wollten, haben wir meinen Mann mit mit dem Enkelsohn im Erdgeschoß warten lassen, damit sich nicht alle durch das Gewühl kämpfen müssen.
Nun gut, aus den “nur 10 Minuten” ist dann doch eine halbe Stunde geworden. Meine Tochter wurde unruhig und meinte, nach Opa und Enkel sehen zu müssen, ob die beiden zurecht kommen und ob der Kleine für den Opa nicht zu anstrengend wird. Und genauso war es dann auch: der Opa war am Ende seiner Kräfte, auf den Kleinen aufzupassen, dass er sich nicht von seiner Hand reisst und in der Menschenmenge nicht mehr auffindbar ist. Sein Handy konnte er auch nicht benutzen, um uns zu rufen, denn mit einer Hand gelang ihm das Telefonieren nicht. Zuhause angekommen sah man ihm die Anstrengung (und sicher auch die Sorge um den Enkelsohn) noch an. Irgendwas von “lieber auf einen Sack Flöhe aufpassen” hat er auch noch vor sich hin gebrabbelt … und … ein Kindergarten im Kaufhaus für entspanntes Einkaufen, das wär´s doch?