Beim Stöbern nach Geschenken stieß ich im Laden einer deutschlandweiten Kette für schönen Schnickschnack auf Bücher, die das Erinnern leichter machen. Sie sind gebunden, haben entweder das Wort “Oma” oder “Opa” im Titel und kosten unter 10 Euro.
In einzelne Kapitel unterteilt, finden sich Textelemente, die der Nutzer nur noch ausfüllen muss. Es geht um einige prägende Erlebnisse in der Kindheit, Jugend, dem Erwachsenenleben. Dazwischen wurden nostalgische Fotos aus der Zeit gestreut, in der die Käufer dieser Bücher wahrscheinlich jung waren.
Eigentlich eine gute Idee für alle, die nicht zum Schriftsteller geboren wurden, die Fotos seit langem in Schachteln verwahren und doch nicht einkleben, und der Nachwelt trotzdem etwas zu sagen haben.
Ich finde diese Erinnerungsbücher schön und wenn sie dann gemeinsam mit den Kindern oder Enkeln später durchgeblättern werden, so als roter Faden für weitere Erzählungen dienen, nachdem sie liebevoll ausgefüllt wurden, umso besser.
Meine Oma hat mir auch viel erzählt. Von ihrer Tanzstunde, den Festen auf dem Tanzboden und anderen Erlebnissen. Das ist lange her. Könnte ich es heute noch einmal nachlesen, wäre das hilfreich bei der Erinnerung.