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Pflege

Pflege: Nicht jeder Furz muss dokumentiert werden

Viele Pflegekräfte, aber auch Angehörige von Pflegebedürftigen sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege. In diesem Sommer reist Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, durch Deutschland, um für ein neues Modell der Pflegedokumentation zu werben.

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71 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt

Das Statistische Bundesamt hat die Pflegestatistik für 2013 veröffentlicht: Danach waren im Dezember 2013 in Deutschland 2,63 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Mehr als zwei Drittel (71 % oder 1,86 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Von diesen erhielten 1,25 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden.

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Mit Pflegebedürftigen auf Reisen: Was ist wichtig?

Einen Urlaub mit einem Freund oder Angehörigen, der unter alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen leidet, traut sich nicht jeder zu. Dabei sind Reisen für pflegebedürftige Menschen und ihre Begleiter gut möglich. Denn inzwischen gibt es ein breites Spektrum spezialisierter Reiseanbieter. Allerdings steht und fällt ein solcher Urlaub mit der richtigen Planung.

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Leben alte Schwule in Wohnprojekten besser?

Schaffen es schwule Senioren und lesbische Seniorinnen in einem speziellen Wohn- und Pflegeprojekt besser, selbstbestimmt zu leben und gut betreut zu werden? Das hat jetzt ein Forschungsprojekt namens „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Selbstbestimmung im Alter“ (GLESA) einmal untersucht.

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Viele Freiwillige erwägen ein Engagement in der Pflege, kaum einer tut’s

Noch haben Freiwillige in der Pflege Seltenheitswert. Aktuell sind nur rund 2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ehrenamtlich in diesem Bereich tätig. Doch das könnte sich ändern. Einer Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege zufolge sind 28 Prozent aller Befragten bereit, sich freiwillig zu engagieren, am liebsten in der häuslichen Pflege. Experten fordern daher bessere Rahmenbedingungen, um mehr Freiwillige für pflegerische Tätigkeiten zu gewinnen.

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Serviceroboter verzeichnen Absatz-Rekord

Industrieroboter bleiben gefragt. Allein China verzeichnete im letzten Jahr ein Plus von 59 Prozent. Weltweit betrug der Anstieg insgesamt 12 Prozent. Damit wurden so viele Serviceroboter wie noch verkauft. Die Tendenz: weiter steigend.

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Bereitschaft zu häuslicher Pflege ist gering

Beim Eintritt eines Pflegefalles würde nur knapp jeder Dritte seine Angehörigen selbst zu Hause pflegen. Einen Platz im Pflegeheim würden 17 Prozent wählen, während 43 Prozent zum Beispiel eine Pflegekraft, die ins Haus kommt, suchen würden. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Befragung hervor.

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Das ändert sich für Pflegebedürftige

Das erste Pflegestärkungsgesetz, das Bundestag und Bundesrat beschlossen haben, bringt 2015 eine Reihe von Neuerungen und Mehrleistungen für Pflegebedürftige sowie Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz wie Demenzkranke, psychisch Kranke und geistig Behinderte. Das Portal Pflege.de hat die wichtigsten Neuerungen ab 2015 zusammengefasst. Das Magazin 66 übernimmt die informative Aufstellung. Weiterlesen

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Pflege: Dieser Berufsstand hat mehr verdient

Der Mindestlohn bringt starke Veränderungen in die Pflege. Die Pflegekommission, in der Vertreter von privaten, öffentlich-rechtlichen sowie kirchlichen Pflegeeinrichtungen sitzen, hat schon vor vier Jahren einen speziellen Mindestlohn für die Branche festgelegt, der jetzt zum Jahresende ausläuft. Nun soll dieser Mindestlohn weiter angehoben werden. Rund 780.000 Beschäftigte in bundesdeutschen Einrichtungen werden davon profitieren. Manche allerdings nehmen die neue Errungenschaft gar nicht an, wie ein Nürnberger Beispiel zeigt.

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