
Online-Karte zeigt Aufzugsstörungen
Ein Ehrenamtsprojekt mit Vorbildcharakter, das leider noch viel zu viele weiße Flecken, unter anderem in der Region Nürnberg, aufweist: Der Berliner Sozialhelden e.V. arbeitet bundesweit

Ein Ehrenamtsprojekt mit Vorbildcharakter, das leider noch viel zu viele weiße Flecken, unter anderem in der Region Nürnberg, aufweist: Der Berliner Sozialhelden e.V. arbeitet bundesweit
Ein Haus zu bauen, ist grundsätzlich sehr kostspielig. Deshalb versuchen manche Bauherren jeden Cent zu sparen. Um vermeintlich unnötige Kosten zu vermeiden, verzichten deshalb viele
Bei Geräten wie Waschmaschine, Radio und Backofen sind Sensortasten und Touchscreens auf dem Vormarsch. Der technische Fortschritt hat jedoch seine Schattenseiten: Immer mehr Geräte der Haushalts- und Unterhaltungselektronik sind für blinde und sehbehinderte Menschen nicht bedienbar. Darauf weisen der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hin.
Wie können ältere Menschen das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln am besten nutzen? Das wollten die Hochschule Fresenius und DB Regio in einer Studie herausfinden. Eines der wesentlichen Ergebnisse ist, dass Barrierefreiheit weiter gedacht werden muss, als dies bislang der Fall ist – und Busse länger stehenbleiben müssen, damit sich Ältere problemlos einen Platz suchen können.
„Wenn wir es mit der Umsetzung von Inklusion wirklich ernst meinen, so müssen wir systematisch dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen in unserem Land nicht benachteiligt werden“, fordert AWO-Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Schaffung von umfassender Barrierefreiheit sei dafür eine grundlegende Voraussetzung.
Die Bundesregierung möchte Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen wirksamer verhindern und plant deshalb eine Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes. Kernstück des 2002 in Kraft getretenen Gesetzes ist die Herstellung von Barrierefreiheit in gestalteten Lebensbereichen.
Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. In Deutschland stoßen Menschen mit Behinderung jedoch noch immer auf unüberwindbare Hindernisse. Der Sozialverband vdk startet deshalb die bundesweite Aktion „Weg mit den Barrieren“
Wer seine Dusche behindertengerecht umbauen lässt, kann die Kosten dafür in voller Höhe als außergewöhnliche Belastung bei seiner Einkommensteuer geltend machen – auch ohne Pflegestufe. So hat es das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden.
Barrierefreies Wohnen bedeutet für Senioren lange Selbstständigkeit und hohen Komfort. Auch sein Badezimmer kann man so einrichten, dass es sicher und perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist. Entscheidet man sich beispielsweise ein höhenverstellbares WC, kann man es ganz komfortabel auf die eigene Sitzhöhe einstellen. Stützgriffe lassen sich dann zu gegebener Zeit nachrüsten.
Im Alter, wenn die Knie schmerzen und der Gang unsicherer wird, werden Bordsteine zu Stolperfallen und Treppen türmen sich zu unüberwindlichen Hindernissen auf. In Erlangen