Immer mehr Barrieren im Haushalt: Eine von Bielefelder Informatikern entwickelte Datenbrille, mit deren Hilfe z.B. Senioren die Bedienung von Haushaltsgeraeten wie Kaffeeautomaten oder Waschmaschine erleichtert werden soll. Auf der Innenseite des Brillenglaeser wird je ein Bild eingeblendet, das dem Nutzer zeigt, welches Geraet in seiner unmittelbaren Naehe er wie bedienen soll. Foto: epd /
Reinhard Elbracht

Bei Geräten wie Waschmaschine, Radio und Backofen sind Sensortasten und Touchscreens auf dem Vormarsch. Der technische Fortschritt hat jedoch seine Schattenseiten: Immer mehr Geräte der Haushalts- und Unterhaltungselektronik sind für blinde und sehbehinderte Menschen nicht bedienbar. Darauf weisen der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hin.

DBSV und BAGSO veranstalteten im vergangenen Jahr im Rahmen der IFA eine Sonderausstellung zum Thema „Nutzbarkeit und Barrierefreiheit von Haushalts- und Unterhaltungselektronik“. Zu den zahlreichen Besuchern zählten Brigitte Zypries, damals Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

Der Abschlussbericht “Barrierefreie Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Übersicht, Hintergrund und Ausblick” erläutert neue und wesentliche Fragestellungen, die sich im Rahmen der IFA-Präsenz eröffneten. Die Broschüre ist gedruckt in Deutsch erschienen und in Englisch als barrierefreie PDF-Datei downloadbar.

Das Anforderungspapier „Barrierefreie Haushalts- und Unterhaltungselektronik“ vereint deutschen und englischen Text in einer Publikation.

Die beiden gedruckten Broschüren können über die Landesvereine des DBSV kostenlos bezogen werden (http://www.dbsv.org/broschueren.html).

Unter der Adresse www.ifa2016.dbsv.org stehen die drei genannten Broschüren als barrierefreie PDF-Dateien zum Download bereit, ebenso die Vorträge der Fachveranstaltung auf der IFA 2016 als mp3-Files.

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