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Familienministerin Schröders Schnapsidee

Was tut man nicht alles für eine Schlagzeile. Erst hat Frau von der Leyen sich mit einem höchst komplizierten Rentenmodell zu Wort gemeldet, jetzt ist Familienministerin Christina Schröder dran. Da meine Blogger-Kollegin Ingrid Mielenz im Urlaub ist, muss ich hier maldas Wort ergreifen.
Alle, die tatsächlich auf eine Kritik des 3 sat-Themenabends gewartet haben, muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Ich fühlte mich gestern Abend zu alt für diese Beiträge. Aber gut waren sie sicher.
Jetzt kommt die Lebenskraft zurück. Denn unsinnige politische Aktionen haben eine belebende Wirkung auf mich. Was denkt sich die Frau eigentlich? Warum muss sich der Staat in immer mehr private Bereiche einmischen? Um die Großeltern zur Betreuung ihrer Enkel zu engagieren, haben die vorherigen Generationen kein Ministerium benötigt. Im Internet wird das ziemlich kritisch kommentiert. Zu recht, finde ich. Denn der Ausstieg aus dem Arbeitsleben mit 50 plus ist eigentlich der Abschied daraus. Der Wiedereinstige, schon für junge Mütter sehr schwer, dürfte für Großmütter nahezu unmöglich sein. Bereits ohne solche familiären Verpflichtungen ist es schwierig jenseits der 50 noch in Lohn und Brot zu stehen. Da muss man nur die Neckermann-Mitarbeiter fragen, die gerade abgewickelt werden oder die früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen.
Ich finde, die Politik sollte sich auf die großen Aufgaben, wie das Verbrennen von Steuermillionen in der EU kümmern und nicht um private Dinge. Oder sie wenigstens so regeln, dass man damit etwas anfangen. Dass der Familienministerin die Betreuung der Enkel durch die Großeltern keinen Cent wert, sagt doch alles.
So billig sollte sie nicht davon kommen.

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