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Zappelig und unaufmerksam

Unser Enkelsohn ist heuer in die Schule gekommen, wo er zunehmend Schwierigkeiten hat. Einige dieser Schwierigkeiten gab es auch schon vor der Schule: Er ist halt ein richtiger “Zappelphilipp” und sehr oft unaufmerksam und unkonzentriert gewesen.. Mit seinem Schuleintritt stellt sich heraus, dass sich diese Probleme eher verstärken. Er kann sich nicht an seine neue Umgebung und an die vielen neuen Menschen um ihn herum gewöhnen, d.h. er kann nicht konzentriert am Unterricht teilnehmen, er ist schnell abgelenkt und dazu auch noch ständig “in Bewegung”. Mit seinem Verhalten störe er erheblich die anderen Kinder und richtig lernen tue er auch nicht, sagt die Klassenlehrerin. Wir haben gehofft, dass sich diese Probleme mit “der Schule” lösen würden, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Unsere Tochter meint, dass nun doch medizinische und vielleicht auch psychologische Hilfe für unseren Enkelsohn erforderlich sei. Der Kinderarzt hat zu Medikamenten geraten, von denen wir allerdings wissen, dass sie den Betäubungsmitteln zuzuordnen sind. Wir möchten vermeiden, dass irreparable Nebenwirkungen auftreten und sehen in diesen Medikamenten eine Gefahr für die Gesundheit unseres Enkelsohnes. Außerdem finden wir, dass Medikamente keine Probleme lösen, die vielleicht einen ganz anderen Zusammenhang haben. Jetzt hoffen wir, alternative Möglichkeiten aufzuspüren, die auch hilfreich sein könnten?

3 Antworten

  1. Manchmal hilft es auch schon, wenn sich der betroffene “Zappelphilipp” außerhalb der Unterrichtszeit richtig austoben kann. Dabei hilft Sport, z.B. Judo, Karate o.ä. oder auch Musikspielen, z.B. Schlagzeug – dann jedoch, bitte, in speziellen Unterrichtsräumen oder mit gutem Schallschutz (die Mitbewohner danken es!!)

  2. Ich würde versuchen abzuklären ob es noch andere Ursachen geben könnte. Folgenden Link habe ich im Internet gefunden: naturheilpraxis-altdorf.de/kind-unruhig-zappelig.php5. Aber auch eine sehr häufige Schildrüsenfehlfunktion könnte vorliegen (dafür müsste aber eine spezielle Blutuntersuchung gemacht werden): Hashimoto-Thyreoiditis – auch darüber gibt es viele Infos im Internet.

  3. Über die Hyperaktivität (auch ADHS genannt) und das Medikament Ritalin wird ja hitzig diskutiert.
    Alle die Hinweise auf Ursachen und Hilfen neben, vor oder anstatt der Medikamente sind sicher sinnvoll.
    Wenn ein Kind durch eine ausgeprägte innere Unruhe aber sich selbst im Wege steht, sollte von einer guten, spezialisierten Kinderarztpraxis auch sorgfältig nach den Ursachen gesucht werden. Dann können auch Medikamente eine wichtige und angemessene Hilfe sein. Die bisherige Forschung zeigt deutlich, dass bei gründlicher Diagnose die Medikamente helfen und nicht schaden.
    Wenn allerdings ein Kind diese von sich aus ablehnt, dann sollte dies auch akzeptiert werden.
    Es bleiben schwere Entscheidungen, weil Eltern, Kinder und die Umwelt es oft nicht leicht mit einander haben.

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