Hausmittel gegen Schnupfen nicht immer harmlos
Bemerken Verbraucher den Anflug einer Grippe oder leichte Schmerzen, gehen sie oftmals zur Apotheke und versorgen sich eigenständig mit freiverkäuflichen Medikamenten. Zu Hause angekommen, werfen
Bemerken Verbraucher den Anflug einer Grippe oder leichte Schmerzen, gehen sie oftmals zur Apotheke und versorgen sich eigenständig mit freiverkäuflichen Medikamenten. Zu Hause angekommen, werfen
Lebensmittel, die kurz vor Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, wandern nicht selten aus Angst vor Verderblichkeit in den Mülleimer. Bei Arzneien hingegen reagieren viele Menschen weniger
In Deutschland leiden etwa 250.000 Menschen an Parkinson, einer Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der Zellen in bestimmten Hirnarealen langsam zugrunde gehen. Bis heute ist die Krankheit nicht heilbar. Ihre Symptome lassen sich aber lange Zeit gut behandeln. Und mit ein paar alltagstauglichen Tipps sogar erträglicher machen.
Ein neues Mittel gegen Prostatakrebs hat eine 30-prozentige Reduktion des Sterblichkeitsrisikos nachgewiesen. Die Entwicklung des Präparats erfolgte auch durch drei klinische Studien in der Arbeitsgruppe
Jedes Jahr erleiden in Deutschland über 25000 Menschen erleiden einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, weil sie ihre Medikamente nicht therapiegerecht einnehmen. Häufige Ursachen sind ein zu hoher Blutdruck, erhöhtes Cholesterin und Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose. Leiden Patienten gleich unter allen drei Erkrankungen, müssen sie eine Vielzahl von Medikamenten einnehmen. Dies erhöht jedoch die Gefahr, einzelne Arzneien unregelmäßig, nicht dauerhaft zu nehmen oder gar zu vergessen. Abhilfe schafft nun eine neue Polypille.
Mikrobiologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) forschen derzeit mit ihren Partnern an neuen Medikamenten, die Bakterien töten. Das ist dringend nötig, denn in zehn Jahren schlage möglicherweise keins der derzeit zugelassenen Antibiotika mehr an, da die Bakterien gegen alle Wirkstoffe resistent geworden seien, wie Juniorprofessorin Dr. Julia Bandow, RUB-Nachwuchsgruppe Mikrobielle Antibiotikaforschung, weiß.
Tabletten, Kapseln, Säfte, Salben oder Tropfen – Arzneimittel haben verschiedene Formen und Farben. Unterschiede gibt es aber auch bei der Aufbewahrung. Falsche Lagerung kann die Wirkung beeinträchtigen. Das gilt besonders im Sommer, wenn die Temperaturen über die auf der Packung angegebenen Grenzwerte steigen. Sie rät daher, Arzneimittel daheim in den kühlsten Räumen aufbewahren. Das sind oft das Schlafzimmer und der Flur.
Die Stiftung Warentest möchte Tipps für einen sicheren Umgang mit Arzneimitteln im Alter erarbeiten und bittet Menschen ab 65 Jahren, an der aktuellen Online-Umfrage teilzunehmen.
Alkohol, Zigaretten, Medikamente: Sucht wird offenbar zunehmend ein Problem bei älteren Menschen – auch im Pflegeheim. Davor warnt jedenfalls die Bundesregierung. Das Ausmaß ist noch unklar, denn es fehlen noch fundierte Daten. Das berichtet die „Ärzte Zeitung“ und zitiert aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Sozialdemokraten.
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Durchschnittlich sechs verschiedene Medikamente nehmen über 70-jährige ein. Die Ärzte verschreiben fleißig, die Patienten schlucken ungerührt. Gefährlich kann dies nicht nur durch die Menge und die Wechselwirkungen werden, sondern auch deshalb, weil Medikamente meist nicht an älteren Menschen getestet werden.