
Besonders glaubwürdig kommen jene Uralten rüber, die ihren Kindern vor zwanzig plus Jahren vorgelebt hatten, dass es ein erfülltes Leben auch aus einem leeren Nest heraus geben kann. Die die ehemaligen Kinderzimmer nicht zum Mausoleum stilisiert oder zur Rumpelkammer abgelegter Habseligkeiten hatten verkommen lassen, sondern sich dort mit frischer Farbe und Möbeln selbst ausgebreitet hatten, als Hobbyraum, Fitness- oder Fernsehzimmer – samt Gästebett. Die gut sichtbar die Chance genutzt hatten, außerhalb der Schulferienzeit wieder preiswerter zu verreisen und zu essen, ohne Rücksicht auf Diätvorlieben der stets besser informierten Youngsters. Positiv Altern als Vorbild, Mutmacher für die Neu-Alternden. Ja, es soll auch Großeltern geben, die selbst unter dem Fortzug der Enkel vom nahen Wohnort leiden. Aber auch ihnen kommen die neuen Medien zugute. Anstatt der Enkelbesuche hin und wieder FaceTime- Sessions? Und vielleicht nun öfters Besuch von den Empty- Nestern? Ist ja nur so eine Idee…
Ihr Global Oldie




