Von links nach rechts: Detlef Schirm (HypoVereinsbank), Harry Bermüller (HypoVereinsbank), Petra Nossek-Bock (Magazin sechs+sechzig) und Horst Schmidbauer (Lebenshilfe Nürnberg).

Von links nach rechts: Detlef Schirm (HypoVereinsbank), Harry Bermüller (HypoVereinsbank), Petra Nossek-Bock (Magazin sechs+sechzig) und Horst Schmidbauer (Lebenshilfe Nürnberg).


Ein tolles Erlebnis war das 7. Benefizkonzert der HypoVereinsbank jüngst im Konzertsaal der Nürnberger Symphoniker. Der Erlös des Abends geht an das Magazin sechs+sechzig und die Lebenshilfe. Beide Organsiationen freuen sich über die Unterstützung.

Unter den zahlreichen Gästen, die Werken von Mozart und Berlioz lauschten, befanden sich auch etliche Lokalpolitiker und natürlich Aktive aus beiden Projekten. Dirigent Aldo Sisillo zeigte seine Meisterschaft und trug zum Gelingen des Konzertabends mit Temperament und Erfahrung bei.

Das nahezu ausverkaufte Benefizkonzert der HypoVereinsbank mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Gastdirigent Aldo Sisillo war ein voller Erfolg. Die Programmauswahl passte perfekt zum spätsommerlichen Wetter. Kein Wunder, dass Nürnbergs Politprominenz diesmal das Clubspiel ausfielen ließ und sich im Konzertssal am Dutzendteich einfand. So saßen Bürgermeister Christian Vogel, Stadtkämmerer Harry Riedel sowie die Stadträtinnen Anja Prölß-Kammerer (SPD), Barbara Regitz und Aliki Alesik (CSU) sowie sechs+sechzig Schirmfrau Ingrid Mielenz mit Ehemann Dieter Kreft sowie weitere bekannte Persönlichkeiten im Publikum und lauschten den Werken von Milhaud, Mozart und Berlioz. Der Erlös des Abends geht zu gleichen Teilen an die Lebenshilfe Nürnberg und das Magazin sechs+sechzig.

Oliver Triendl, Solist Klavier (links) und Aldo Sisillo, Dirigent (rechts).

Oliver Triendl, Solist Klavier (links) und Aldo Sisillo, Dirigent (rechts).

Beide Organisationen engagieren sich für eine Bevölkerungsgruppe, die sonst kaum Gehör finden würde. Entsprechend würdigte Petra Nossek-Bock, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Dialogs der Generationen, Herausgeberin des Magazins sechs+sechzig, das Engagement der Bank. Seit Gründung des Magazins im Jahr 2000 steht das Geldinstitut als Förderer dem Magazin sechs+ sechzig zur Seite. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass sich dies auch nicht durch den Wechsel an der Spitze der Hypovereinsbank Nürnberg ändern wird. Der bisherige Direktor Detlef Schirm übernimmt jetzt neue Aufgaben im Haus am Lorenzer Platz in Nürnberg. Seine Position füllt künftig Harry Bermüller aus, der das Magazin sechs+sechzig schätzt. Ebenso positiv bewertet er die Arbeit der Lebenshilfe Nürnberg, die ebenfalls von der HypoVereinsbank unterstützt wird.

Neben einer finanziellen Förderung ermöglicht es die Bank zwölf Beschäftigten der Lebenshilfe, beim Servicedienst mitzuarbeiten. Sie bereiten Konferenzen vor, sind für die Organisation des Caterings zuständig und erledigen anfallende Aufgaben. Das ist für die geistig behinderten Menschen ein große Bestätigung, erklärte Horst Schmidbauer, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe.

Gäste und Besucher vom Konzert.

Gäste und Besucher vom Konzert.

Solist Oliver Triendl spielte das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491 so berührend, dass ihn das Publikum erst von der Bühne gehen ließ, nachdem er eine kleine Zugabe intonierte. Auch das Werk “Le Boeuf sur le Toit , Cinema Fantaisie für Orchester op. 58a wurde von den Symphonikern eidnrucksvoll interpretiert.
Einen unbestreitbaren Höhepunkt bildete das 50 minütige Werk von Hector Berlioz, das mit großer Orchesterbesetzung die Besucher beeindruckte.

Für 2017 steht der Termin schon fest: Am 15. September lädt die HypoVereinsbank dann zum 8. Benefizkonzert mit den Nürnberger Symphonikern. Also am besten das Datum gleich rot im Kalender anstreichen.

Alle Fotos: Mile Cindric