Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist wichtig, doch auch andere Dinge spielen eine Rolle, wenn es um die optimale Zahnpflege für Pflegebedürftige geht. Foto: Juergen Blume / epd

Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist wichtig, doch auch andere Dinge spielen eine Rolle, wenn es um die optimale Zahnpflege für Pflegebedürftige geht. Foto: Juergen Blume / epd

Griffverstärkung für die Zahnbürste, Dreikopfzahnbürste oder Mundschleimhaut befeuchten? Es gibt zahlreiche wichtige Hinweise, die helfen, die Mundgesundheit von Hochbetagten, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zu erhalten. Die Bundeszahnärztekammer und das das Zentrum für Qualität in der Pflege haben sie veröffentlicht.

1,3 Millionen und damit etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland im eigenen Zuhause ausschließlich von Familienangehörigen oder nahestehenden Personen gepflegt – ohne professionelle Unterstützung. Vor diesem Hintergrund haben die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gemeinsam die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege in zehn Kurzfilmen zusammengefasst, die auf YouTube zur Verfügung stehen.

Denn Mundgesundheit ist wichtig für die Lebensqualität. Sprechen, Schmecken, Essen sind oft eingeschränkt, wenn z. B. Druckstellen im Mund Schmerzen verursachen. Erkrankungen im Mund können außerdem negative Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben, so zum Beispiel Ernährungsmangel und Infektanfälligkeit, aber auch die Verschlechterung eines Diabetes oder die Erhöhung des Schlaganfallrisikos. Bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Blutdruckmittel, können andererseits Probleme im Mund verstärken. Deshalb ist Prävention wichtig.

Die Erklärvideos ermöglichen pflegenden Angehörigen einen schnellen Zugriff auf die notwendigen Informationen, um Schritt für Schritt die richtige Zahn- und Prothesenreinigung durchführen zu können.

Zu den Kurzfilmen