
Nordamerikas Vorstaedte erleben den Zuzug von freiwilligen Moechte-Gern- assozierter Haustiere. Den lokalen Kindern und Alten oft zur heimlichen Freude, zumindest aus der sicheren Entfernung. Denn jene Gesellen bringen tuechtig, aber nicht nur willkommene Abwechslung: Elche trotten fast so selbstverstaendlich durch die Strassen Fairbanks in Alaska wie heilige Kuehe in Indiens Bangalore und Madras. In Vancouvers Randgebieten wird per Strassenschilder vor wilden Koyoten gewarnt, die sich inzwischen sogar tagsueber in die Strassen und Vorgaerten trauen. In Kanadas Staedten wie Nanaimo und Whistler pluendern jetzt im Herbst Braun- und Schwarzbaeren unbefangen Obstbaeume und auch schon mal einen Gemuesestand. Ganze Legionen an Waschbaeren haben nachts das von Yahoo, Tessla, Apple, Google, FaceBook und Oracle durchtechnisierte Sillicon- Valley fest in ihrem naturnahen Griff.
Tauben- und Entenfuettern ist “out”, liebe Freunde. Aber vielleicht wollen Sie schon mal vorsorglich die Patenschaft fuer einen Waschbaeren uebernehmen? Die haben es inzwischen bis nach Hessen geschafft. Und werden bleiben. Als “Am –Haus-Tier”. Allerdings ohne den Nutzen, ihnen regelmaessig Futter und Streu kaufen zu muessen/duerfen. Aber darueber Fachsimpeln werden Sie dann auch bald koennen. Von Mensch zu Mensch, ganz im Sinne von Haustieren.
Ihr Global Oldie




