Wer als Rollstuhlfahrer verreisen möchte, ist auf Hilfe angewiesen. Ein Berliner Projekt bietet mehr als 30 000 Informationen über Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten und ihre Zugangsmöglichekiten für Menschen mit einem Handicap. Foto: epd

Mit viel Engagement wird Berlin für Reisende erschlsosen, die mit einem Handicap zu kämpfen haben. Das trifft nicht nur auf Behinderte zu, sondern im zunehmendem Maß auf Senioren. Häufig ist ein Partner bereits eingeschränkt in seiner Mobilität während der andere noch gerne unterwegs ist. Das Internet-Portal gibt Auskunft über Hotels, die sich auf die wachsende Zielgruppe der betagten Urlauber eingestellt hat, über spezielle Touren, die mit Rollstuhl oder Rollator gut zu bewältigen sind. Die macher von mobidat freuen sich, wenn ihr Beispiel Schule macht und in anderen Städten umgesetzt wird.
Wer steckt hinter mobidat?
Das Informations- und Auskunftssystem Mobidat von Albatros Barrierefrei Leben gGmbH engagiert sich für ein barrierefreies Berlin: zusätzlich zur Datenbank, in der sich derzeit Angaben zur Zugänglichkeit von ca. 31.000 Berliner Einrichtungen befinden, betreibt Mobidat ein Internetportal und einen Infoservice.
Des Weiteren bietet Mobidat Hilfe bei der Organisation barrierefreier Veranstaltungen, Schulungen, Beratungen und Gutachten zum barrierefreien Bauen, Wohnen und zum barrierefreien Tourismus. Mitarbeiter unseres Außendienstes erheben vor Ort Daten zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Berliner Einrichtungen, die nach nochmaliger Überprüfung durch unser Qualitäts-Controlling online gestellt werden. Diese Daten können Sie hier in unserer Datenbank abrufen.
Für Menschen ohne Computerkenntnisse bietet unser Infoservice unter der Rufnummer 030 / 74 777 115 alle Informationen telefonisch. Gerne sind die Mitarbeiter bereit, für eine hilfreiche Antwort solange zu recherchieren, bis das Problem gelöst werden kann.
Albatros gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH betreibt als Träger in Berlin etwa 30 unterschiedliche Projekte in den Bereichen ambulante Versorgung psychisch kranker Menschen, Krisenarbeit, Frauenarbeit, Selbsthilfe- und Nachbarschaftsarbeit, ambulante Rehabilitation älterer Menschen, sowie Jugend- und Erziehungshilfen. Die Entwicklung datenbankgestützter Beratungsinstrumente, gekoppelt mit der Betreuung durch Fachpersonal aus dem sozialen Bereich, bildet einen der Arbeitsschwerpunkte. Aus diesem Modell heraus entstand die Grundlage der Datenbank HILFELOTSE, die von den Pflegestützpunkten im Internet unter www.rundumsalter.net (www.hilfelotse-berlin.de) eingesetzt wird und Informationen zu professionellen und alltagstauglichen Hilfeangeboten für ältere Menschen bereit hält.