Anzeige

Alternative Suchmaschinen

Umfragen WhatsApp Signal

Für viele Menschen gehört Google ganz selbstverständlich zum Alltag. Wer etwas wissen möchte, sucht danach bei Google. Doch nicht jeder fühlt sich dabei wohl. Immer wieder hören wir von Leserinnen und Lesern , die möglichst unabhängig von Google werden möchten oder denen der Schutz ihrer persönlichen Daten sehr wichtig ist. Tatsächlich gibt es einige Suchmaschinen, die andere Schwerpunkte setzen. Manche legen besonderen Wert auf Datenschutz, andere unterstützen Umweltprojekte oder werden von unabhängigen Organisationen betrieben. Wer eine Alternative zu Google ausprobieren möchte, sollte diese vier Suchmaschinen kennen.

Startpage – Google-Ergebnisse mit mehr Datenschutz

Startpage ist für viele Menschen die interessanteste Alternative zu Google. Die Suchmaschine stammt ursprünglich aus den Niederlanden und verfolgt ein besonderes Konzept: Sie nutzt die Suchergebnisse von Google, ohne dass die Nutzer direkt bei Google suchen. Dadurch erhält man in vielen Fällen die gewohnte Qualität der Google-Suche, während gleichzeitig weniger persönliche Daten übertragen werden. Vereinfacht gesagt sucht nicht der Nutzer direkt bei Google, sondern Startpage übernimmt die Suche stellvertretend. Google erhält dadurch die Suchanfrage, bekommt aber deutlich weniger Informationen über die Person dahinter. Nach Angaben des Unternehmens werden keine persönlichen Suchprofile erstellt und Suchanfragen nicht dauerhaft gespeichert. Für viele Nutzer ist Startpage deshalb ein guter Einstieg, wenn sie mehr Wert auf Datenschutz legen möchten, aber nicht auf die gewohnten Suchergebnisse verzichten wollen.

Hier geht es zu Startpage

DuckDuckGo – die bekannte Datenschutz-Suchmaschine

DuckDuckGo gehört zu den bekanntesten Alternativen zu Google. Die Suchmaschine verzichtet nach eigenen Angaben darauf, Nutzerprofile anzulegen oder Suchanfragen dauerhaft zu speichern. Ein Vorteil besteht darin, dass alle Nutzer bei derselben Suchanfrage weitgehend die gleichen Ergebnisse erhalten. Die Treffer werden also weniger stark personalisiert als bei Google. Im Alltag liefert DuckDuckGo für die meisten Suchanfragen gute Ergebnisse und eignet sich problemlos für die tägliche Nutzung.

Hier geht es zu DuckDuckGo

MetaGer – die deutsche Alternative

MetaGer wird von einem deutschen Verein betrieben und legt großen Wert auf Datenschutz und Transparenz. Die Suchmaschine sammelt ihre Ergebnisse aus verschiedenen Quellen und kombiniert diese zu einer gemeinsamen Trefferliste. Nach Angaben der Betreiber werden keine persönlichen Nutzerprofile erstellt. Wer bewusst eine europäische beziehungsweise deutsche Alternative zu den großen amerikanischen Internetkonzernen sucht, findet in MetaGer eine interessante Möglichkeit.

Hier geht es zu MetaGer

Ecosia – suchen und gleichzeitig Bäume pflanzen

Ecosia unterscheidet sich von den anderen Suchmaschinen durch sein besonderes Konzept. Ein Teil der Werbeeinnahmen wird in Aufforstungsprojekte investiert. Nach Angaben des Unternehmens wurden auf diese Weise bereits Millionen von Bäumen gepflanzt. Für die Nutzer funktioniert Ecosia wie eine normale Suchmaschine. Die Suchergebnisse sind für den Alltag meist vollkommen ausreichend. Gleichzeitig unterstützt jede Suchanfrage Umweltprojekte. Wer Nachhaltigkeit wichtig findet, kann mit Ecosia das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Hier geht es zu Ecosia

Was spricht gegen Google?

Der Grund liegt vor allem darin, dass Google viele verschiedene Dienste anbietet. Wer ein Android-Smartphone nutzt, bei YouTube angemeldet ist, Google Maps verwendet oder mit dem Chrome-Browser surft, hinterlässt an vielen Stellen Informationen über seine Interessen und Gewohnheiten. Diese Daten werden genutzt, um Dienste zu verbessern und Werbung gezielter auszuspielen. Kritiker befürchten, dass dadurch sehr umfangreiche Nutzerprofile entstehen. Die alternativen Suchmaschinen versuchen deshalb, möglichst wenige Daten zu speichern oder die Suchanfragen stärker von der eigenen Person zu trennen. Letztlich hängt die Wahl davon ab, was einem persönlich wichtiger ist: die möglichst umfangreichen Suchergebnisse von Google oder ein höheres Maß an Datenschutz.

Weitere Informationen für Mitglieder

Im Mitgliederbereich finden Sie noch viele weitere Informationen zum Thema Browser und Internet. Wir haben wieder einige passende Inhalte für Sie herausgesucht und verlinkt. Dabei handelt es sich um ganze Kurse und um Newsletter-Beiträge.

Passende Kurse für Mitglieder:

Sicherheit im Internet

Browser

Passende Beiträge aus dem Newsletter-Archiv:

Internetseiten vorlesen lassen

Verschlüsselungen im Internet

Heruntergeladene Dateien wiederfinden

Kennen Sie schon den Lesemodus

Neuer Betrug mit Browser-Benachrichtigungen

Was sind eigentlich Cookies

Sie sind noch kein Mitglied bei Levato?

Informieren Sie sich hier ausführlich über die Mitgliedschaft oder nutzen Sie das folgende Formular, um Mitglied zu werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Euro pro Jahr, Beginn der Mitgliedschaft ist der Tag, an dem Sie das Formular ausfüllen. Alles läuft per Rechnung, die Mitgliedschaft ist kein Abo. Sie endet nach einem Jahr automatisch, es sei denn, Sie möchten verlängern.

Als Mitglied haben Sie Zugriff auf den Mitgliederbereich. Dort gibt es alle Newsletter-Beiträge der Vergangenheit, die für Nicht-Mitglieder gesperrt sind. Zusätzlich haben Sie Zugriff auf alle Kurse. Mit den 20 Kursen und den darin enthaltenen Erklärfilmen werden Sie fit im Umgang mit Computer und Smartphone. Es gibt zum Beispiel Kurse zu den Themen Windows 11, WhatsApp, Android, iPhone und Apple Computer. Aber auch die Tablets werden erläutert und das Google Konto sowie Passwörter werden behandelt. Besonders beliebt ist der Notfall-Kurs. Hier zeigen wir die Nutzung verschiedener Apps und Funktionen, sodass Sie im medizinischen Notfall schnell Hilfe bekommen oder Hilfe rufen können.


Hat Ihnen dieser Beitrag von Levato gefallen?

Die Levato-Mitgliedschaft bietet über 900 hilfreiche Erklärfilme zu Computer, Internet und Smartphone.

Hier erhalten Sie einen Gutschein, um die Mitgliedschaft einen Monat lang kostenfrei zu testen – ohne Abonnement, ohne Risiko.

https://levato.de/magazin66

In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Weitere Hilfestellungen zu Computer, Internet und Smartphone gibt es auf www.levato.de.

Dieser Beitrag stammt von:

WWW.LEVATO.DE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Zum Inhalt springen