Wenn es in den Wanderurlaub geht, sollte das Gepäck möglichst wenig üppig, aber trotzdem praktisch sein. Alles, was in eine Reisetasche oder einen Rucksack passt, darf natürlich mit. Dabei macht es Sinn, mit Prioritätenlisten zu arbeiten.
Denn während Bücher sich heute durch digitale Alternativen ersetzen lassen und viele Dinge vor Ort erhältlich sind, braucht es bei der Garderobe ein paar Must-haves, auf die man nicht verzichten kann.

Bild: Toomas Tartes auf unsplash.com
Gute Thermounterwäsche ist ein Muss im Urlaub
Die Basis für einen gelungenen Tag am Berg ist die Schicht auf der direkten Haut. Wenn eine gute Thermounterwäsche Damen und Herren begleitet, wärmt sie bei Kälte und kühlt bei Anstrengung. Die Feuchtigkeit kann direkt nach außen transportiert werden, was ein großer Vorteil ist.
In den kühlen Morgenstunden oder bei windigen Gipfelpässen zahlt sich die Investition in gute Wäsche aus. Sie trocknet nach einem steilen Aufstieg schnell wieder und schützt den Körper vor dem Auskühlen. Wichtig sind leichte Materialien und ein geringes Packmaß, denn das spart Platz im Gepäck.
Dann kann auch noch ein schickes Poloshirt Herren begleiten, wenn am Abend dann eine gemütliche Sause an der Bar in der Berghütte ansteht.
Hochwertige Wanderschuhe und passende Socken
Das wichtigste Werkzeug für ansprechende Wanderungen sind neben der Unterwäsche gut sitzende Schuhe, die Halt auf Geröll und nassen Wiesen bieten. Der Schuh sollte bereits vor der Reise eingelaufen sein, denn das verhindert schmerzhafte Druckstellen während der Touren. Genauso wichtig sind spezielle Socken, die die Faltenbildung verhindern und den Fuß gut abdämpfen.
Mit solchen Kombinationen können Wanderungen auch ohne Blasen an den Füßen erlebt werden. Die Socken punkten, wenn sie einen hohen Anteil an Merinowolle oder Funktionsfasern mitbringen, weil dadurch Reibung minimiert und für stabilen Halt gesorgt wird. Der Fokus liegt dann auf der Natur und nicht auf den schmerzenden Füßen.
GPS-System ohne Abhängigkeit vom Smartphone
Wandern macht fit und gesund, allerdings muss die Wanderung gut geplant sein. Das heißt auch, dass die Strecke jederzeit abrufbar ist. In den Bergen ist der Mobilfunkempfang oft lückenhaft oder bricht sogar komplett zusammen. Ein eigenständiges und robustes GPS-Gerät mit Offline-Karten sorgt für Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die Akkulaufzeit ist länger, die Geräte sind wasserdicht und auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend lesbar.
Wanderapotheke für den Rucksack
Ein kleines, wasserdicht verpacktes Erste-Hilfe-Kit gehört in jeden Rucksack, denn dann ist im Notfall bei kleineren Verletzungen sofort Hilfe möglich. Man sollte den Inhalt vor jeder Tour einmal überprüfen und auf das jeweilige Wandergebiet und die Jahreszeit anpassen. Im Sommer gehört ein Stichheiler mit rein, im Winter braucht es andere Inhalte.
Zu den Basics gehören Pflaster, sterile Kompressen und Blasenpflaster, aber auch elastische Binden und eine Rettungsdecke. Im Frühjahr und Sommer sind eine Zeckenkarte und eine antiseptische Salbe ein Muss, um bei Wunden und Insektenbissen schnell reagieren zu können.
Ein passender Tagesrucksack
Um das Gepäck ordnungsgemäß zu verstauen und am Tage nicht alles mitzuschleppen, braucht es jetzt auch noch einen guten Wanderrucksack für den Tag. Er sollte zwischen 20 und 30 Liter Volumen mitbringen und gut gepolsterte Gurte haben. Hier passt alles rein und das eigentliche Gepäck kann in der Unterkunft bleiben.
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