Die Initiative Superhands ist bei den Österreichischen Johannitern ein fester Bestandteil des  Beratungsangebots. In der Alpenrepubkik pflegen 43.000 Kinder und Jugendliche täglich ein krankes Familienmitglied. Sie helfen im Haushalt, beim Einkaufen, Duschen und Anziehen. Sie besorgen Medikamente und unterstützen in der klassischen Pflege sowie bei der Betreuung von jüngeren Geschwistern. Auf der inviva stellen Aktive vor, wie sie die Kinderb ei ihrer schwierigen Aufgabe unterstützen. Sie geben damit ein Beispiel für enue, ähnliche Initiativen auch in Deutschland.

Das ist doch selbstverständlich, denn in der Familie hält man zusammen und steht Krisen gemeinsam durch, denkt man vielleicht zunächst. Doch irgendwann wird den Betroffenen alles zu viel: Man hat keine Zeit mehr für sich selbst, man kann seine Freunde und Freundinnen nicht mehr treffen, man ist unkonzentriert in der Schule, die Leistungen lassen nach. Es gehen einem viele Fragen durch den Kopf, doch man möchte die Familie nicht mit zusätzlichen Sorgen belasten. Kurz, die Kinder brauchen Hilfe.

Ziel von superhands ist es, zu informieren, zu beraten und bestmöglich zu entlasten, damit Kinder und Jugendliche wieder eine Kindheit ohne Pflegeverantwortung leben können. Das Angebot richtet sich auch an Bezugspersonen und Multiplikatoren, wie Lehrer, Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Sozialarbeiter und viele mehr. superhands bietet Hilfe und Rat. Kostenlos und anonym, telefonisch und online!