Wer lange Zeit mit seinem Partner gemeinsam in der Welt unterwegs war, dem fällt es nach dem Verlust des vertrauten Gefährten schwer, wieder auf Reisen zu gehen. Es gibt ermutigende Beispiele, wie es gelingen kann, Anschluss zu finden. In einem Beitrag im Magazin sechs+sechzig berichtete Franziska Stengel im Sommer vergangenen Jahres, wie sie das geschafft hat. Die Nähe im Wohnmobil selber war ihr zu groß, um jemand Fremden an Bord zu nehmen. Sie suchte daher nach Leuten, die mit einem Wohnwagen zu einem verabredeten Termin an einen bestimmten Ort fahren. Am Treffpunkt fühlt man sich auf diese Weise nicht mehr allein. Schließlich fand Franziska Stengel sogar mehr als eine Urlaubsbekanntschaft. Hier ihr Bericht.

Das ist ein Weg, um sich wieder in die Welt hinaus zu wagen. Passionierte Alleinreisende haben ihre eigenen Tricks und Kniffe, um nicht am Katzentisch zu landen. Von ihnen kann man sich einiges abschauen, meint auch Waltraud Benaburger, die seit langem die Lesereisen für unser Magazin sechs+sechzig organisiert. Sie gibt bei einer Veranstaltung auf der Messe inviva am 15. März im Messezentrum Nürnberg Tipps, wie man einen Zugang zu einer Gruppe findet und neue Kontakte knüpft. Bei der Podiumsdiskussion erzählt auch Chrstine Eberle von ihren Erlebnissen. Die Witwe verlor ihren Mann während eines Afrika-Urlaubs. Inzwischen ist sie mit einer Freundin erneut dorthin gereist. Wie sie sich dabei gefühlt hat, welche Erfahrungen sie an andere weiter geben möchte, das schildert sie ebenfalls auf der Veranstaltung.

Ich bin gespannt auf die Runde, die meine Kollegin Elke Graßer-Reitzner moderiert. Hiermit möchte ich alle Interessierten einladen, zu kommen und mit uns zu diskutieren. Wie freuen uns über zahlreiche Besucher!
Reiselustige mit und ohne Partner können sich gerne an unserem Stand in der Messehalle 12 über das aktuelle Angebot an Leserreisen informieren. Die Gruppenreisen führen dieses Jahr in den hohen Norden und in den Süden. Wir freuen uns auf Sie!