Treppen

Mit diesen Halbstufen können gehbehinderte Personen wesentlich besser die Treppe rauf- und runter gehen. Foto: Treppenmeister

Eine Treppe, die auch im Alter noch gut zu überwinden ist, ist in den eigenen vier Wänden viel wert und sichert gehbehinderten Menschen ein Stück Lebensqualität. Am besten bedenkt man ein paar Regeln dafür schon bei der Planung. Aber auch im Nachhinein kann man die vorhandene Treppe noch komfortabel gestalten.
Prinzipiell sollte man zum Beispiel für eine gute Beleuchtung sorgen. Lichtquellen an der Treppe oder in deren Umfeld erhöhen die Sicherheit beim Begehen. LEDs in der Laufhöhe beispielsweise sind sparsam und können durch entsprechende Steuerung automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Eine weitere Sicherheit bietet ein zweiter Handlauf, empfehlenswert in privaten Haushalten vor allem bei älteren Menschen. Dabei sollte dieser Wandhandlauf so geformt sein, dass immer ein sicheres Umgreifen möglich ist.
Auf das CE-Zeichen achten
Für gehbehinderte und körperlich eingeschränkte Personen ist die sogenannte Halbstufe eine große Erleichterung – eine zusätzliche Stufe mit halber Steigungshöhe. Versuche in der Praxis haben ergeben, dass gehbehinderte Personen mit einer Halbstufe besser und sicherer die Treppe hinauf- und heruntergehen können. Und wenn es gar nicht mehr anders geht, kommt der Treppenlift zum Einsatz. Ein entsprechender Treppenlift lässt sich ohne größere Umbaumaßnahmen auf fast allen Treppen installieren. Alle Treppenkonstruktionen mit dem CE-Zeichen sind geprüft und haben entsprechende Zulassungen. Darauf sollte jeder achten und sich dies immer schriftlich bestätigen lassen.